Alle Vor- und Nachteile der Fidor Smartcard im Überblick

Pro

  • 2 in 1 – Master- und Maestrocard in einem
  • 2 Abhebungen pro Monat kostenfrei (weltweit)
  • Apple Pay fähig
  • Kontaktloses Bezahlen bis 50€
  • Überweisungen per E-Mail oder Handynummer via Smart-Girokonto
  • Modernes Banking via kostenloser App
  • Extra sicher durch Geo-Blocking Funktion

Kontra

  • Nur in Verbindung mit gebührenpflichtigem Konto
  • Jahresgebühr 24€
  • Fremdwährungsgebühr 1,5%
  • Ab der 3. Abhebung 2,50€ je Vorgang
  • Keine echte Kreditkarte – direkter Einzug vom Girokonto
  • Verfügungsrahmen nur durch Dispositionskredit (8,5% Zinsen)
  • Keine Versicherungen
  • Keine Willkommensprämie für Neukunden

Hier beantragt man die Fidor Smartcard

Fidor Smartcard Mastercard

Vorteile der Fidor Smartcard

Master- und Maestro Karte in einem (Die Fidor Smartcard bietet euch eine recht seltene Kombination aus beiden Kartentypen. Damit könnt ihr an sehr vielen Akzeptanzstellen bezahlen und Bargeld abheben. Vor allem in Deutschland werden vielerorts EC Karten bevorzugt, mit dieser 2 in 1-Karte spart ihr euch die extra EC Karte im Geldbeutel.)

Weltweit kostenfrei Bargeld abheben könnt ihr mit dieser Karte ebenfalls, allerdings lediglich zweimal pro Monat. Für jede weitere Abhebung werden pro Vorgang 2,50€ Gebühren fällig.

Moderne Bank mit kostenloser Smartphone Banking-App (iOS & Android), kontaktloser Bezahlfunktion für Transaktionen bis 50€ und Apple Pay Kompatibilität.

Extra sicher durch Geo-Blocking Funktion (So lassen sich Transaktionen eurer Fidor Kreditkarte auf individuell ausgewählte Länder beschränken.)

Überweisungen per Smartphone sind vom angebundenen Smart-Girokonto sehr einfach möglich. Man kann sogar Geld mit Hilfe von Email-Adressen und Telefonnummern überweisen ohne die IBAN zu kennen.

Nachteile der Fidor Smartcard

Jahresgebühr (Die Fidor Bank verlangt leider von Beginn an 2€ pro Monat für die Smartcard. Im Vergleich zu anderen Direktbanken wie der DKB, die Karte und Konto komplett kostenlos anbieten, ist das kein wirklich gutes Angebot.)

Gebührenpflichtiges Konto muss eröffnet werden (Solltet ihr im Monat weniger als 11 Transaktionen auf eurem Fidor Smart Girokonto verzeichnen, werden 5€ Kontoführungsgebühr fällig. Die Smartcard ist außerdem an die Eröffnung dieses Kontos gebunden.)

1,5% Fremdwährungsgebühr (Zahlungen im Euroraum sind zwar kostenlos, macht ihr allerdings Umsätze in US Dollar, Thailändischen Baht oder einer anderen Fremdwährung, werden 1,5% Gebühren fällig.)

Kein Verfügungsrahmen auf der Karte, sondern lediglich ein verzinster Dispositionskredit (8,5% effektiver Jahreszins) auf dem Girokonto sorgen für wenig finanzielle Flexibilität. Alle Umsätze werden direkt vom Konto eingezogen, ein Zahlungsziel von 30, 40 oder sogar 60 Tagen wie bei anderen Anbietern, gibt es nicht. Somit ist die Fidor Smartcard keine wirkliche Credit Card.

Keine Versicherungen oder Neukundenbonus (Bei gebührenpflichtigen Kreditkarten gibt es oft kostenlose Reise-Versicherungen oder ein Startguthaben für Neukunden, beides sucht man bei der Fidor Smartcard vergebens.)

Wann lohnt sich die Fidor Smartcard?

Die Fidor Smartcard ist keine wirklich gute Kreditkarte, besonders wenn man das Angebot der Fidor Bank mit dem anderer Direktbanken vergleicht. Vor allem die Karten- und Kontogebühr schlagen im schlechtesten Fall mit 84€ pro Jahr zu buche (24€ für die Karte + 60€ für das Konto), dabei gibt es kostenlose Konto-Kreditkarte Kombinationen, die mehr Leistungen bieten.

Die aufgeführten Nachteile in Punkto allgemeine Kosten, Fremdwährungsgebühr, Verfügungsrahmen und überschaubarer Zusatzleistungen überwiegen bei der Smartcard leider. Daher würden wir die Fidor Smartcard weder als Reisekreditkarte noch als Kreditkarte für den Alltag empfehlen.

Alternativen zur Fidor Smartcard

Die beste Alternative mit angebundenem Girokonto einer deutschen Direktbank ist die DKB Cash Kreditkarte mit Girokonto. Hier bekommt ihr das Girokonto sowie eine Visa Kreditkarte mit Verfügungsrahmen und zusätzlichen weiteren Vorteilen zum absoluten Nulltarif.

Dank der kostenlosen weltweiten Abhebungen und dem Entfall der Fremdwährungsgebühr (nur für Aktivkunden mit mindestens 700€ Geldeingang pro Monat) ist die DKB für den Alltag und auf Reisen eine hervorragende Lösung.

Eine top Alternative ohne Girokonto ist die Hanseatic Bank Genialcard. Die ebenfalls von einer deutschen Direktbank ausgestellte Visa Karte mit Verfügungsrahmen ist vollkommen kostenlos und eignet sich zum weltweit kostenlosen Abheben von Bargeld, Fremdwährungsgebühren fallen auch nicht an. Die Abrechnung erfolgt bequem über euer Konto bei der Hausbank.


Alle Konditionen & Infos im Überblick


Besonderheiten

KartensystemMaster- und Maestro Card in einem
KartentypCharge Card (kein Verfügungsrahmen auf der Karte)
SchufaprüfungNein (andere Auskunftskartei)
Weltweit gebührenfrei abhebenJa (2 x pro Monat)
Dauerhaft ohne JahresgebührNein, 24€ Jahresgebühr
LimitKein Verfügungsrahmen (nur verzinster Dispositionskredit auf dem angebundenen Konto)
Banking AppJa
Apple PayJa
Google PayNein
Kontaktlos bezahlenJa

Bezahlen und Bargeld abheben

Kosten bei KartenzahlungKosten bei Bargeldabhebung
Inlandgebührenfrei2 x ja, danach 2,50€
EUgebührenfrei2 x ja, danach 2,50€
Fremdwährung weltweit1,5%2 x ja. danach 2,50€

Gebührenübersicht

Effektiver Jahreszins8,5%
Habenzins0,00 %
Jahresgebühr Hauptkarte 24€
Ersatzkarte15€

Kundenservice Infos

  • Service Hotline: +49 (0) 89 189 085 233
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:00 – 18:00 / Sa+So 9:00 – 18:00
  • Fidor Smartcard telefonisch sperren: +49 (0) 116 116

FAQ – Häufige Fragen zur Fidor Smartcard

Ist die Fidor Smartcard kostenlos?

Nein, die Smartcard kostet 24€ pro Jahr, hinzu kommen 5€ Kontoführungsgebühren pro Monat für das obligatorische Girokonto. Zusammen macht das 84€ pro Jahr.

Kann ich mit der Fidor Smartcard kostenlos Bargeld Abheben?

Ja, zweimal pro Monat sind Bargeld Abhebungen weltweit gebührenfrei. Für weitere Abhebungen fallen 2,50€ pro Vorgang an.

Ist die Fidor Smartcard eine Kreditkarte ohne Schufa?

Nein, die Bonitätsabfrage, wird lediglich bei einer anderen Wirtschaftsauskunftei eingeholt (Boniversum). Eure Zahlungsfähigkeit wird also trotzdem von der Bank geprüft.

Wie hoch ist die Fremdwährungsgebühr bei der Fidor Smartcard?

1,5% auf alle Umsätze, die nicht in Euro getätigt werden.

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