Beste Reisezeit Mallorca - so könnte euer nächster Urlaub aussehen

Alles über Mallorca – Städte, Strände, Events

Liebe UHUs,
 

habt ihr Lust auf spanische Sangria, Palmen, Sonne, Meer und traumhafte Landschaft? Dann habt ihr Glück – all das gibt es auf Mallorca. Nicht umsonst wird die Insel bereits humorvoll als „17. Bundesland der Deutschen“ betitelt. Schließlich lieben viele Urlauber die Insel und kehren Jahr für Jahr dorthin zurück. Das Tolle ist, dass sie noch mehr zu bieten hat als Partymeile und Strand. Also lasst euch umhauen von der Vielseitigkeit Mallorcas – es geht los!

 
Mallorca Reiseführer Alcudia Strand mit Palmen

Alles über Mallorca – Fakten, Fakten, Fakten

6 Landschaftszonen, 5 Naturreservate, 2 Amtssprachen (Spanisch und Katalanisch), 43 Hafenanlagen, 14280 Liegeplätze, 21 Golfclubs, 2 Pferderennbahnen und 4 Tennisanlagen – das ist Mallorca in Zahlen. 3603,7155 Quadratkilometer umfasst die traumhafte Baleareninsel im Mittelmeer, die maximale Ost-West-Ausdehnung hat eine Länge von 98 Kilometer, die längste Strecke von Norden nach Süden ist 78 Kilometer lang. Die höchste Erhebung der Insel ist der Puig Major mit 1445 Meter.
 
Die Insel teilt sich in 53 Gemeinden, durchschnittlich 243,1 Einwohner bevölkern einen Quadratkilometer, insgesamt 880000 Einheimische leben auf Mallorca. Und Jahr für Jahr verbringen zahllose Urlauber auf der wunderschönen Insel 170 Kilometer Luftlinie von Barcelona ihre Ferien in 1603 Hotelanlagen, in 287438 gemeldeten Betten, genießen die schöne Landschaft mit ihren 1500 Arten der Flora. Über 111 Strände laden zum Relaxen ein – oder zum feiern.

Das Klima auf Mallorca

Auf der Insel herrscht ein typisches maritimes Klima, welches sich durch heiße und trockene Sommer auszeichnet. Die Winter dagegen sind sehr wechselhaft und auch feucht. Bekannt als regenreichste Monate sind der Oktober und der März. Das Klima wird zudem stark durch das 1.500m hohe Gebirge, die Serra de Tramuntana, beeinflusst. Diese Gebirgskette bedingt, dass regenreiche Winde aus Nordwesten den Nordhängen um einiges mehr an Niederschlägen bescheren als in den südlichen Lagen. Die Zahlen sprechen hier für sich: Im Norden fallen gut und gerne 1.500 ml an Regen, im Süden sind es im Mittel nur 400 ml pro Jahr.

Das Jahr auf Mallorca

Frühling auf Mallorca

Interessant sind die Monate um März und April für Aktivurlauber. Nach Regenfällen im Spätherbst und Winter werden die Niederschläge nun weniger und die Natur beginnt zu blühen. Mountainbike Touren oder Wanderungen im Zentrum Mallorcas bieten sich nun an. Badeurlaub ist zu dieser Zeit allerdings noch nicht wirklich angesagt – bei Wassertemperaturen von ungefähr 15 Grad.

Ab Ende April und insbesondere im Mai scharren dann die Wasserratten so langsam mit den Hufen – die Badesaison steht in den Startlöchern. Zwar ist das Wasser noch eher frisch, doch die wärmer werdenden Temperaturen tagsüber machen entspannte Sonnenbäder am Strand auf jeden Fall möglich.

 
Mallorca Reiseführer Strand in Can Picafort

Mallorca im Sommer

Die Sommer auf Mallorca sind sehr heiß und trocken. Temperaturen jenseits der 30 Grad sind tagsüber nichts besonderes. In der Zeit von Juni bis in den September erwarten euch auch Nachts angenehme Temperaturen von über 20 Grad. Während der Juni noch sehr angenehm bei 27 Grad tagsüber ist, wird es im Juli und August schon ziemlich heiß. Auch das Meer ist nun mit 25 Grad ein absoluter Traum.

Mallorca im Herbst

Im September wird euch definitiv ein goldener Herbst erwarten! Das aufgeheizte Mittelmeer ist mit noch fast 25 Grad wirklich angenehm für jeglichen Badespaß. Die Temperaturen an Land sind wieder ein wenig gesunken, tagsüber ist es sehr erträglich bei 27 Grad. Wer also außerhalb der Ferienzeit im September nach Mallorca fliegen kann, sollte es auskosten, die Insel fast für sich zu haben.

Ab Oktober verschwindet der goldene Glanz jedoch. Der mit Abstand regenreichste Monat erwartet euch mit viel Nässe. Das ist dann vielleicht nicht die optimale Reisezeit für Mallorca.

Mallorca im Winter

Die Nebensaison im Winter verspricht kühle Temperaturen mit durchschnittlich 13 bis 15 Grad. Ein absolutes Highlight dieser Jahreszeit ist die Mandelblüte, die ab Ende Januar die komplette Insel in ein schillerndes Rosa verwandelt. Die Niederschläge nehmen nach den feuchten Monaten Oktober, November und Dezember wieder ab, im Mittel regnet es noch an 5 bis 6 Tagen. Mit etwas Glück sind auch schon mal Tagestemperaturen von bis zu 18 Grad drin.

Landschaftszonen auf Mallorca

Mallorca ist nicht nur für Partyurlaub und traumhafte Strände beliebt. Die sechs verschiedenen Landschaftszonen Mallorcas sind gleichermaßen schön wie unterschiedlich und ein Ausflug ins Landesinnere ist wirklich schön.

1) Serra de Tramuntana

Dieser Begriff bezeichnet einen bis zu 15 Kilometer breiten Gebirgszug, der parallel zur Nordwestküste verläuft. Hoch aufragend und mit Bäumen bewachsen ist die Bergkette ein prägendes Element im Panorama von Mallorca.
 
90 Kilometer lang zieht sich das Massiv an der Küste entlang. Steile Felswände und zerklüftete Küstenabschnitte kreieren eine wild-romantische Landschaft, ebenso wie Sturzbäche, Zitronen- und Apfelsinenbäume. Außerdem gibt es terrassenartige Hänge, auf denen Landwirtschaft betrieben wird. Von hier aus kommen Tomaten, Bohnen und Weintrauben direkt in die Supermärkte und Restaurants der Insel.

2) Plá de Mallorca

Wie das Wort Plá schon vermuten lässt, ist diese Landschaftszone eine Ebene, nur hin und wieder gibt es kleine Höhenzüge. Der höchste Punkt ist dabei der Puig de Randa mit 542 Metern Höhe. Und auch hier spielt Landwirtschaft eine große Rolle: Mandeln, Kartoffeln, Gemüse und Wein können hier bis zu vier Mal im Jahr geerntet werden. In dieser Landschaftszone liegt auch der beliebte Touristenort Can Picafort.

3) Raiguer

Raiguer grenzt an die Serra de Tramuntana und liegt zwischen der Halbinsel La Victoria und der Region Palma. Zwar gibt es hier wenig fruchtbares Land, was Landwirtschaft eindämmt, dafür ist Raiguer das Zentrum des Schuh- und Lederhanderks. Ihr könnt hier Manufakturen besichtigen und hochwertige Produkte erwerben.

4) Llevant

Im Norden bzw. Nordosten liegt Llevant, durchzogen von der Serra de Llevant, einem Gebirgszug. Dieser hat drei Gipfel von über 500 Metern Höhe. Das Besondere an dem Gebirgszug ist, dass es einen Durchlass von Ebene zur Küste gibt. Und dort prägen Naturhäfen und Sandstrände das Bild. Außerdem findet ihr hier Naturhöhlen – was ganz schön aufregend ist.
 
In dieser Landschaftszone liegen außerdem die beliebten Städte Cala Millor und Cala Ratjada. Wer Beschaulichkeit sucht, der sollte nach Colónia de Sant Pere fahren. Eine schöne Strandpromenade zieht sich die Küste entlang und lädt dazu ein, zur Ruhe zu kommen.
 
Mallorca Reiseführer Cala Ratjada

5) Migjorn

…liegt im Süden der Insel. Und hat etwas Besonderes zu bieten. Denn auf dem 509 Meter hohen Puig Sant Salvador liegt das Kloster Santuari Sant Salvador. Schon der Weg dahin bietet zahllose tolle Ausblicke über das Umland. Die Klosteranlage selbst ist eher schlicht und wirkt ein wenig wie eine Festung, die Klosterkirche ist allerdings ausgesprochen prunkvoll.
 
Insidertipp: Wenn ihr die Atmosphäre und die Ausblicke länger genießen wollt, könnt ihr in einem angeschlossenen Hotel übernachten. Das Kloster bzw. das Hotel ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Ausflüge und Wanderungen verschiedener Schwierigkeitsstufen. VOn hier aus könnt ihr zum Beispiel das Castell de Santueri besuchen oder nach S’Horta wandern.

6) Palma – Ciutat de Mallorca

Im Südwesten in der Bucht von Palma fängt diese Landschaftszone an. Die Dörfer und Städte hier sind römische Gründungen und daher historisch wirklich interessant. Ein besonderes Ziel ist der Meer- und Land Nationalpark Cabrera, mit dem vorgelagerten Archipel, bestehend aus 18 weitestgehend unbewohnten Inseln.
 
Es lohnt sich vor allem, die Blaue Grotte an der Nordseite der Cala Gandulf zu besuchen oder die Festung – bzw. ihre Reste – aus dem 14. Jahrhundert auf Es Port. Der Nationalpark Archipiélago de Cabrera existiert seit dem 29. April 1991, dehnt sich über 10.021 Hektar, davon befinden sich 8.703 Hektar im Meer und 1.318 an Land. Der Nationalpark verfügt nicht nur über eine vielfältige Vegetation, sondern ist auch das Zuhause von zahllosen Zug- und Wasservögeln. Also das Fernglas nicht vergessen!

Städte und Regionen auf Mallorca

Nicht nur Strand und Palmen machen einen Urlaub auf Mallorca aus. Es gibt aber auch wirklich schöne Städte mit sehenswerten Gebäuden, Museen und Plätzen, mit hübschen Cafés, schicken Restaurants, idyllischen Märkten. So lohnt sich zum Beispiel ein Ausflug in die Hauptstadt der Insel:…

Palma de Mallorca

Die Hauptstadt von Mallorca ist nicht nur wunderschön, sondern auch der Sitz der autonomen Regierung der Balearen. Die Stadt liegt in der Bucht von Palma und beherbergt nicht nur Regierungsgebäude, sondern auch den größten Hafen und den größten Flughafen Mallorcas.
 
Im Westen grenzt Palma an Magaluf, im Osten zieht sie sich bis zum Partyviertel El Arenal. In Palmas Stadtzentrum liegt eingebettet die wirklich sehenswerte, historische Altstadt, in den Mauern der 1902 abgebrochenen Befestigungsanlage.

Die Geschichte von Palma de Mallorca

Bereits seit 500 vor Christus ist die Stadt besiedelt, stand dann unter römischer Herrschaft. Im vierten Jahrhundert wurde Palma von den Arabern erobert, die auf dem heute spanischen Gelände eine arabisch-islamische Kultur errichteten.
 
Doch auch diese war in Palma nicht für die Ewigkeit bestimmt: 1229 wurden die bisherigen Herrscher von den Aragoniern vertrieben. Diese gründeten 1276 das Königreich Mallorca und bauten die Stadt weiter aus. So errichteten sie zum Beispiel die Kathedrale La Seu, die hörte zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Mallorcas zählt. Ebenso beeindruckend ist die Befestigungsanlage mit ihren wuchtigen Mauern.

Sehenswürdigkeiten von Palma de Mallorca

Aber Palma hat noch deutlich mehr zu bieten als das. Um die 31, teilweise gotische, Kirchen befinden sich auf dem Stadtgebiet von Palma. In der Nähe der Kathedrale La Seu erhebt sich außerdem der königliche Palast, den die königliche Familie während ihrer Besuche auf Mallorca als Residenz nutzt.

Die Altstadt von Palma de Mallorca

Ihr solltet unbedingt einen Spaziergang in der Altstadt von Palma unternehmen. Ohne Maps und ohne analogen Stadtplan solltet ihr euch einfach nur durch die engen, gedrungenen Gassen treiben lassen. Immer noch gibt es hier einen aufregenden Mix aus katalanischen und arabischen Einflüssen. Viele der Gassen sind durch Treppen miteinander verbunden, was einer der Gründe dafür ist, dass Palmas Altstadt quasi autofrei ist. Der Mittelpunkt ist der Plaça Major. Der Platz ist der Hauptplatz der Oberstadt, nahtlos umrahmt von gelb gestrichenen Häuserfassaden mit schön verzierten Säulen und Arkaden.
 
Wenn ihr euch für das Mittelalter interessiert, ist das Castell de Bellver euer Place to be. Oberhalb des Hafens liegt die kreisrunde, in der Sonne schimmernden Festung mit ihren vier wehrhaften Türmen, die einen zweistöckigen Innenhof einfassen.
 
Insidertipp: Wenn ihr euch gerne Boote anseht und von Yachten träumt, könnt ihr vom Hafen aus den Paseo Maritimo entlang laufen. Auf Höhe des Lokals „Tito’s“ geht ihr über die Straße und beginnt, die Treppen zu erklimmen. Ihr seid dann richtig, wenn ihr die „Carrer de Bellver“ gefunden habt, auf der ihr bis zum Ende wandelt. Die Treppen sind nicht allzu steil, aber auch wenn eine Pause nicht zwingend notwendig ist, lohnt sich ein Picknick im Grünen auf dem Weg.

Der Vorort Cala Millor

..liegt an der Ostküste der Insel und ist wegen seiner besonders langen Sandstrände sehr beliebt.
 
Der Name Cala Millor heißt auf Deutsch so viel wie ‘bessere Bucht’, und dem mögen vermutlich die meisten Urlauber zustimmen. Der acht Kilometer lange, bis zu 35 Meter breite, sagenhafte  Strand von Cala Millor verführt durch feinen, weißen Sand und kristallklarem Wasser. Darüber hinaus gibt es Duschen, Liegestühle, Rettungsschwimmer, Bars und Wassersport. Also genug Auswahl für jeden Geschmack. Ein Teil der Küste steht unter Naturschutz. Die felsige Halbinsel Castel d’Amermit ihrem alten Wehrturm befindet sich südlich des Strands.
 
Mallorca Reiseführer kleiner Strand an Klippen
 
Der Ort ist nicht annähernd so alt wie die Hauptstadt Palma, grenzt aber an historische Stätten Mallorcas. So findet ihr zum Beispiel authentische mallorquinische Produkte finden in der nahen Stadt Manacor. Dank der mallorquinischen Tennisstars Carlos Moya und Rafael Nadal ist Tennissport auf Mallorca sehr populär. Die Auswahl an Plätzen und Clubs ist gigantisch, rund ums Jahr wird gespielt.
 
Im Mai könnt ihr hier ein klassisches Musikfestival miterleben ebenso wie  einen Mittelaltermarkt.

Gesundheitstourismus auf Mallorca Cala Millor

Spannend ist auch, dass Mallorca in den letzten Jahren einen zunehmend guten Ruf im Gesundheitstourismus erhalten hat. In Cala Millor wurde daher vor gar nicht allzu langer Zeit ein neues privates Krankenhaus eröffnet, das den hohen Ansprüchen der Gesundheitstouristen auf Mallorca gerecht wird.

Alcúdia

Alcúdia liegt im Nordosten von Mallorca, 54 Kilometer entfernt von Palma de Mallorca in der Landschaft Raiguer. Die Stadt besticht mit mediterraner Schönheit, einem tiefblauen Fluss, der sich durch Straßenzüge schlängelt und einem großen schönen Hafen. Dienstags und Sonntags findet in den Altstadtstraßen von Alcúdia Markt statt. Perfekt zum Flanieren, Schnuppern, Shoppen. Und ein besonderes Highlight der Stadt ist natürlich der 25 Kilometer lange Sandstrand an der Bucht von Alcúdia.

Sehenswertes in Alcúdia

Sehenswert ist hier zum Beispiel die Eglésia de Sant Jaume, eine neugotische Kirche von 1893, die in einer Lücke der Stadtmauer zu finden ist. Die Stadtmauer ist übrigens wirklich beeindruckend. Aber zurück zur Kirche: Sandsteinfarben erhebt sie sich über die alten Gassen. Aus der Renaissance stammt die Kirche Sant Crist. Kulturfans sollten sch über das Kulturzentrum – Audition d’Alcúdia – werfen, denn hier finden Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen und Kongresse statt. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei? Auf jeden Fall lohnt sich auch ein Blick auf das modern angehauchte Gebäude.
 
Geschichte ist spannend! Vor allem, wenn sie so zum Greifen nah ist. Anfassen solltet ihr die Fundstücke im Museu monográfic de Pollèntia zwar nicht, aber dennoch erzählen die archäologischen Exponate ganze Geschichten über die römische Vergangenheit der Insel. Grabbeigaben, Keramik, Bronzegefäße, Gläser, Amphoren und Mosaiken, die die Jahrzehnte überdauert haben, könnt ihr hier besichtigen.
 
Alcúdia hat noch etwas ganz Besonderes zu bieten. Denn am Fuße des Berges Puig de Sant Martí findet ihr eine natürliche Felshöhle. Diese diente in urchristlicher Zeit als Kultstätte und steht heute Besuchern offen.
 
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Artà

60 Kilometer entfernt von Palma liegt die malerische Stadt Artà. Mehr als die Hälfte ihres Gebiets wird vom Massís de Artà eingenommen, einem wuchtigen Bergmassiv, dass zu der Bergkette Serres de Llevant gehört.
 
Im Westen grenzt die Stadt an die Bucht von Alcúdia und liegt an der 25 Kilometer langen Küste von Artà. Besonders einladend ist der Küstenabschnitt mit seinen weitläufigen Dünen mit Namen sa Canova d’Artà. Es handelt sich dabei nicht um einen gerade durchgehenden Strand, sondern um 11 abgetrennte Strände. Vielmehr birgt er wunderschöne Buchten. Ein Küstenweg bietet sich perfekt für lange Spaziergänge an. Und man erreicht von hier aus auch den Strand S’arenal de sa Canova.

Korbflechterei in Artà

Doch genauso wie vom Strand wird Artà von mittelhohen Bergen, Olivenbaumkulturen, Ölbäumen und Zwergpalmen geprägt. Besonders wichtig sind die Zwergpalmen deswegen, weil sie als Material für Korbflechter dienen – und Artà ist bekannt für die Kunst des Korbflechtens. Produkte aus den Zwergpalmblättern sind Sonnenhüte, Rucksäcke, Körbe und Taschen. Wenn ihr schonmal da seid, solltet ihr euch im Zweifelsfall vor der Sonne schützen – was bietet sich da mehr an, als ein lokal produzierter Sonnenhut?

Sehenswertes in Artà

An Museen würde ich euch das Regionalmuseum empfehlen, mit ethnologischen, naturgeschichtlichen und archäologischen Ausstellungsstücken. Es liegt an der Placa d’Espanya. Im Teatre d’Artà finden regelmäßig Kulturveranstaltungen statt – wie zum Beispiel Festivals für klassische Musik. Im Herrenhaus Can Cardaix findet ihr Kunstwerke und historische Exponate.
 
In der Stadt selber findet ihr gedrungene, geschlängelte Straßen. Vom höchsten Punkt der Stadt aus habt ihr ein beeindruckendes Panorama zu bestaunen: Küste, Plantagen, Berge und Haine breiten sich vor euch aus.
 
Ihr könnt euch hier also sportlich, kulturell und historisch ohne Einhalt austoben.

5 Top Strände auf Mallorca

Bei Mallorca denkt man natürlich sofort an blaues, klares Wasser, fruchtige Drinks und natürlich tolle Strände. An Fincas, blühende Landschaften und steile, zerklüftete Klippen. Ich – der Reiseuhu – stelle euch hier die fünf schönsten Strände vor.

1) Cala Agulla

Dieser Strand ist perfekt für alle, die sich ein bisschen auf der Luftmatratze treiben lassen wollen. Denn hier gibt es mäßigen Wellengang, hellen Sand, Liegen und Schirme zum Mieten. Der Zugang ist barrierefrei und somit ideal für Familien mit Kindern – und damit einhergehend Kinderwagen – genauso wie für Rollstühle. Sanitäre Anlagen sind nicht weit, ebenso wie Restaurants und Bars. Der Strand gehört zu Cala Ratjada und ist 520 Meter lang. Der wunderschöne Sandstrand ist vollständig von einem Kiefernwald eingefasst. Wer Lust auf Action hat, kann ein Tretboot mieten oder Bananenboot fahren. Der Sandstrand fällt langsam ab, weshalb er besonders geeignet für Kinder ist.

2) S’Arenal d’en Tem

Im Área Natural de Especial Interés – also im Naturschutzgebiet – liegt dieser Strand, 10 Kilometer von Campos entfernt. Die Gesamtlänge von 800 Metern sorgt für viel Platz in privater Atmosphäre zwischen Punta d´en Ferrer und der Platja des Trenc, 22 Meter ist der Strand breit, feinsandig und sanft abfallend. Einheimische wie Touristen lieben den Ort. Der sandige Meeresgrund hat kleine Steinplateaus, außerdem gibt es vereinzelte vorgelagerte Felsen.

3) Playa d’Alcúdia

Sagenhafte 7000 Meter ist der Playa d’Alcúdia lang. Es handelt sich um den größten Strand der Balearen. Während hier früher die Römer patroullierten, um ihre Eroberung zu verteidigen, genießen hier Jahr für Jahr zahllose Sonnenanbeter die Wärme und das Meer. Windsurfing, Bananaboot fahren, Rutschen, Catamarán fahren, Segeln und per Tretboot übers Wasser strampeln sind nur ein paar der Attraktionen, die ihr hier wahrnehmen könnt.
 
Zudem ist er kinderfreundlich, barrierefrei und mit allem ausgestattet, was man sich an einem Strand so wünscht: öffentliche Duschen und Toiletten, Imbissbuden, Sonnenschirme und Liegen. Sanft geht der Strand über in Meeresboden und fällt auch nur flach ab. Perfekt für einen entspannten Tag zu Wasser und zu Lande.
 
Reiseführer Mallorca Alcudia Strand

4) Cala Sa Nau

Nicht unbedingt flach abfallend, aber auch nicht steil ist der Cala Sa Nau. Die s-förmige Bucht ist geschützt und damit perfekt, um eine kleine Schnorcheltour zu unternehmen. Ansonsten ist Entspannung angesagt. Der Strand ist nicht gerade groß, ihr könnt euch hier Massagen geben lassen oder bei Chill-Out-Mucke an der Strandbar relaxen.

5) Cala Llombards

Der Strand Cala Llombards schmiegt sich idyllisch an einen Felsen und schaut außerdem auf eine gewaltige Klippe. Schöne Landschaft gepaart mit Meeresrauschen und Sand zwischen den Zehen. Der Strand wird von Einheimischen wie von Urlaubern gleichermaßen besucht und seine Nähe ist abgesehen von Bootshäusern unbebaut. Der Strand  befindet sich im Osten des Ortes Santanyí zwischen  dem Ort Cala Llombards und Cala Santanyí.
 
Beste Reisezeit Mallorca - so könnte euer nächster Urlaub aussehen
 
Und das sind nur die schönsten fünf Strände. Insgesamt verfügt Mallorca über mehr als 100 Strände, so dass ihr euch im Grunde keine Sorgen machen müsst, dass ihr keinen Platz mehr bekommt.
 
Insidertipp: ihr sucht den Adrenalinkick? Einen coolen Ort zum Klippenspringen findet ihr an der Baix d’en Calafat, etwas südlich vom Balneario Illetas.

Partyurlaub auf Mallorca

Jedes Jahr fliegen unzählige Urlauber nach Mallorca auf der Suche nach genau einer Sache: der ultimativen Party. Auf der Schinkenstraße im Abschnitt El Arenal reihen sich Clubs, Discotheken und Bars aneinander. Sie ist das Eden für alle Party People, die in angenehmer Wärme, am Strand und in Kultclubs feiern wollen. Unter El Arenal versteht man einen Abschnitt des Playa de Palma, eine Hauptstraße und zwei Nebenstraßen. Das Nachtleben hier ist vollkommen anders, als das um die Kathedrale La Seu.
 
Hier kommen Junggesellenabschiede, Kegelclubs, Mädelscliquen und beste Freunde an, bevölkern die Adult-Only-Hotels, verspeisen Nürnberger Bratwürstchen, Döner und Currywurst und sparen nicht an Bier und Sangria. Und in den Clubs werden Schlager mitgesungen, zu Techno gezappeltund zu Balladen geschwoft, ob nun die Hütte abgerissen wird, 10 nackte Friseusen tanzen, das Bett im Kornfeld steht oder es einen Skandal im Sperrbezirk gibt – gute Laune und Energie ohne Ende – dafür ist Party Mallorca bekannt. Konzerte im Oberbayern, Bierkönig oder Megapark featuren die Stars des Partysongs, wie Mickie Krause, Peter Wackel und Jürgen Drews – das sind unvergessliche Nächte.
 
Mallorca Reiseführer Partys und Events
 
Insidertipp: Um ganz in der Nähe der Partymeile zu nächtigen, empfehle ich – der Reiseuhu – zum einen das drei Sterne Hotel Mediodia El Arenal, Nachtclubs, Wasser-Aktivitäten, Wasserski sind zum Greifen nahe, Dachterrasse und Fahrradvermietung sind weitere Annehmlichkeiten.
 
Noch näher ist das drei Sterne Hotel Caribbean Bay. Frisch renoviert und gerade mal 100 Meter vom Strand entfernt, zwei Pools, geräumige Bar und Terrasse. Außerdem direkt in der Nähe befinden sich zahlreiche Shoppingmöglichkeiten.

Events und Feiertage

In Spanien – einem katholisch geprägten Land gelten natürlich zunächst die kirchlichen Feiertage, wie Neujahr (Año Nuevo) am 1. Januar, am 6. Januar die Heiligen Drei Könige (Dia de Reyes), der Vatertag – auch Josefstag genannt am 19. März, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern und Ostermontag, am ersten Mai ist in Spanien Tag der Arbeit, außerdem gibt es noch Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Weihnachten. Am 1. März ist der regionale Feiertag der Balearen.

Kirchliche und staatliche Feiertage

Am 16. und 17. Januar wird in Palma, Sa Pobla, Arta, Muro, Manacor, Petra und Costitx den Feiertag des Heiligen Abts Antonius – des Beschützers der Tiere – gefeiert. Anlässlich des Feiertages findet in vielen Orten eine festliche Weihe von Tieren statt, und nicht nur das, sondern auch Festivals und Volkstänze.
 
Am 12.Februar begehen die Mallorquiner den Tag der Mandelblüte in Petra.
 

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Im Juli wird in den Küstenorten der Tag der „Mare de Deu del Carmen“, der Schutzpatronin der Fischer, mit Schiffsprozessionen und jede Menge Musik und Essen gefeiert. Beeindruckend ist gegen Ende Juli oder erst Anfang August der Fußmarsch zum Kloster Lluc. Um die 45000 Menschen marschieren dabei jährlich in Gemeinschaft die 40 Kilometer bis zum Ziel.

Erntedankfeste auf Mallorca

Mitte September wird in Villafranca gefeiert – und zwar das Melonenfest. Und nicht nur hier gibt es ein Fest mit einem Lebensmittel im Namen –  in dieser Zeit werden zahlreiche Erntedankfeste begangen. In Binissalem zum Beispiel. Dort wird in der letzten Septemberwoche das Weinfest gefeiert. In Sant Joan gibt es am ersten Sonntag im Oktober ein grandioses Spektakel in Form des „Festa des botifarro“ (Fest der Blutwurst) mit Musik und Umzügen.
 
Am letzten Sonntag im Oktober ist in Petra schon wieder Feiertagsstimmung angesagt: wenn das „Festa d es Bunyol“(Krapfenfest) gefeiert wird. In Cala Millor wird Mitte September über den Zeitraum von einer Woche die Touristenwoche zelebriert.

Events und Festivals für jeden Geschmack

Damit ist aber natürlich nicht Schluss, denn die Feste werden gefeiert wie sie fallen – oder wie sie anberaumt werden. So findet zum Beispiel zweimal im Jahr das Lesbenfestival Ella statt. Es gibt eine Winter und eine Sommer Edition. Musik, Ausflüge, jede Menge Fun, Action und Austausch stehen da auf dem Programm, sowie Workshops. Ihr wolltet immer schon mal Tango lernen, wollt eine Katamarantour machen, einer Weinverkostung beiwohnen oder International genießt das Festival einen exzellenten Ruf und ist stets gut besucht.
 
In Lloret de Vistalegre findet außerdem das Feigenfest statt. In der Hochebene Es Pla könnt ihr euch durch sämtliche Feigen und Feigenprodukte probieren – und natürlich auch durch andere landwirtschaftliche Produkte. Außerdem gehören zum Feigenfest ein Kunsthandwerkermarkt und Tanz und Livemusik.
 
Am meisten Spaß bringen wahrscheinlich die Festes de Canamunt i Canavall. Am ersten Sonntag im September ist Palma de Mallorca um 17 Uhr DIE „Schlacht“statt, die mit Wasserpistolen im Parc de la Mar vor der Kathedrale ausgetragen wird.  Der historisch bewiesene, ewige Zwist zweier Adelsfamilien, die um das 16. Jahrhundert herum lebten, wird wiederbelebt und jeder kann Teil davon sein.Die Kämpfer der Familie Canavall (in Gelb) treffen sich um 16 Uhr auf der Plaça Drassanes, die Wasserschützen der Familie Canamunt kommen in Rot und versammeln sich auf der Plaça de Sant Jeroni. Zur optischen Unterscheidung, kann man sich vorab ein farblich passendes T-Shirt in dem Buchladen Rata Corner kaufen und so die Organisation unterstützen. Außerdem solltet ihr eine K0pfbedeckung tragen: Je verrückter das Aussehen, umso besser. Und auf gar keinen Fall dürft ihr die Wasserpistole vergessen.
 
Mallorca Reiseführer Strandurlaub

Lokale Küche

Die mallorquinische Küche ist sooooo lecker. Mediterran geprägt und rustikal-ländlich bildet Gemüse ihre Basis. In fast jedem Gericht ist Paprika, Zucchini, Tomate, Aubergine oder Zwiebel oder gleich alles enthalten. Was jetzt bei der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Insel besonders toll ist: man weiß, woher die Früchte und das Gemüse kommen – nämlich quasi vom Feld auf den Teller. Eine weitere wichtige Zutat ist Olivenöl.

Gerichte und Zutaten

In Spanien unterscheidet man übrigens zwischen Caldo (Brühe), Sopa (Suppe) und Potaje (Eintopf). Besonders oft findet man Sopa de pescado (Fischsuppe) oder Sopa de verdura (Gemüsesuppe) auf der Karte. Beliebt ist Fisch übrigens auch – kein Wunder bei einer Insel mit so langer Küstenlinie. Daher auch die Reisgerichte, die liebend gern mit Meeresfrüchten und Fisch verzehrt werden, aber auch Kaninchen, Huhn, Schwein, Wachteln, Tauben, Lamm und Ziege finden ihren Eingang in die traditionellen Gerichte. Schön sommerlich ist der Gemüseauflauf Tumbet mit Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Zucchini, Auberginen und Zwiebeln.

Spezialitäten und mehr

Keine Angst vor Schärfe – denn in Spanien ist Sauce grundsätzlich Salsa – das ist allerdings nur der Begriff für Sauce im Spanischen und sagt nichts über den Geschmack aus. Die bekanntesten Saucen sind die Sauce a la mallorquina – mit Öl, Tomaten, Knobi und Zwiebeln. Auch beliebt ist die Sauca a la vasca – hell, mild und mit Kräutern. Bis nach Berlin, New York und Paris geschafft hat es Aioli. Von Kuala Lumpur bis Brüssel wird in Restaurants Aioli gereicht: eine Mischung aus Öl und Knoblauch, meistens zu Schnecken, Fleisch oder Brot.
 
Weitere Spezialitäten sind Pa amb oli – eine Brotmahlzeit, Pa de Figa – ein Feigenbrot und Empanadas Mallorquinas. Probiert einfach alles aus! Es lohnt sich!

Wie und wann essen in Spanien?

Auf Mallorca laufen die Uhren etwas anders. Zum Beispiel nehmen die Mallorquiner selten vor 14 Uhr ihr Mittagessen. Abends wird auch erst Richtung 21 oder 22 Uhr mit dem Abendessen begonnen. Wenn ihr ein Restaurant aufsucht, solltet ihr auch wirklich essen wollen. Für einen Snack geht ihr besser in eine Bar oder Bodega. Da bekommt ihr auch Tapas, Tortillas und kleine Baguettes (bocatas).
 
Abend- und Mittagessen haben im Allgemeinen drei Gänge – sprich, die Mahlzeit dauert gerne etwas länger – aber schließlich gehört das zum Lebensgefühl der Mallorquiner. Lasst euch in die Kultur sinken und genießt es! Als Vorspeise werden oft Brot, Oliven, Salat, Suppe, Schnecken, Muscheln oder Schinken gereicht. Als Nachtisch gibt es Obst, Eis, Flan oder Käse. Dazu gibt es Kaffee, Cognac oder Sekt. Beliebte Getränke sind Wein, Wasser, Bier und Anislikör.
 
Das Frühstück besteht aus verschiedenen Kaffeespezialitäten und Croissant oder Schmalzgebäck – Ensaimadas.
 
Insidertipp: Die besten Ensaimadas bekommt ihr bei Horno Santo Cristo in Palma. Außerdem gibt es dort eine große Auswahl an hervorragendem Gebäck, frisch gepressten Orangensaft und guten Kaffee.

Ein-und Anreise nach Mallorca

Anreise per Flugzeug

Wie kommt man nach Mallorca? Gut 98% aller Urlauber kommen per Flugzeug auf die traumhafte Urlaubsinsel. Insgesamt sind die Balearen mit drei Flughäfen international verbunden. Jeweils auf Mallorca, der kleinen Schwester Menorca und auf Ibiza gibt es einen unternationalen Flughafen. Für euch interessant ist der Flughafen Palma de Mallorca – Kürzel PMI – mit seinen enormen Kapazitäten. 52 Millionen Fluggäste können pro Jahr abgefertigt werden, 18000 sind es pro Stunde, 400000 am Tag.
 
Der Flughafen liegt 8 Kilometer östlich von der Inselhauptstadt. Von eigentlich jedem nennenswerten deutschen Flughafen fliegen Airlines zum PMI. Gerade mal drei bis fünf Stunden fliegt ihr auf die Insel – je nach dem, ob ihr direkt fliegt oder umsteigen müsst. Aber Direktflüge gibt es eigentlich viele – Zeit spart ihr dann auf jeden Fall. Und seid viel schneller am Strand.
 
Mallorca Reiseführer Anreise mit Flugzeug

Mallorca Last Minute

Auch ist Mallorca ein beliebtes Ziel für Last Minute Reisen – da lohnt es sich nochmal nachzugucken – zum Beispiel in meiner Suchmaschine für Last Minute Reisen. Und schon geht es ab – Last Minute Mallorca.

Anreise per PKW

Flugangst oder Lust auf einen netten Roadtrip mit Endstation Mallorca? Wenn ihr von Norddeutschand mit dem PKW aus losfahrt durchquert ihr nicht nur nennenswerte Teile dieses Landes, sondern auch von Luxemburg, Frankreich, und Spanien.
 
Wenn ihr aus dem Süden Deutschlands losfahrt, trefft ihr auf Frankreich und Spanien, ihr lasst Luxembourg also aus. In Frankreich und Spanien müsst ihr euch auf Mautgebühren einstellen. In Frankreich kosten für einen PKW 100 Kilometer fünf Euro, in Spanien acht Euro. Ihr fahrt dann bis nach Barcelona und könnt ab dort die Fähre nehmen.  Mit der normalen Fähre braucht ihr sechs Stunden und mit der Schnellfähre könnt ihr zwei Stunden abkürzen – braucht also vier Stunden.

Einreise nach Mallorca

Auch, wenn Spanien zur EU gehört, solltet ihr unbedingt euren Personalausweis oder Reisepass an Bord haben. Meine Empfehlung: kopiert euch eure Dokumente vor der Reise und hinterlegt sie für Notfälle im Hotelsafe.

Unterkünfte

Unterkünfte gibt es ohne Ende auf Mallorca. Hotels, Hostels, und Ferienwohnungen sind gleichermaßen buchbar wie Gästehäuser und Resorts. Ob ohne Sterne oder mit vier Sternen ausgezeichnet – Low-Budget oder Luxuriös – Mallorca ist auf Reisende eingerichtet. Und diverse Annehmlichkeiten bietet so ein Hotel natürlich auch.
 
So verfügt das PortBlue Club Pollentia Resort & Spa über einen Wellnessbereich, eigene Tennisplätze, ein Hallenbad und Sauna, es gibt Fitnesskurse und in jedem Zimmer einen Kühlschrank. Im HM Jaime III in Palma kommt ihr in den genuss eines türkischen Dampfbades und eines Jacuzzis. Das Hotel ist trendig eingerichtet und hat eine gute Küche.
 
Über eine ähnliche Ausstattung verfügt auch das Barcelo Illetas Albatros – und dennoch gibt es eine Besonderheit: dieses Hotel ist Adult Only.

Mallorca und die Fincas

Besonders typisch für Mallorca und Spanien sind Fincas: darunter versteht man rustikal-gemütliche Anwesen im lokalen Stil, oft mit Pool. Meistens bietet es sich an, diese als ganze Clique oder als Paar mit anderen Paaren zu buchen. Da die Fincas meistens etwas abgelegen sind, ist das die Möglichkeit, einen Urlaub mit mehreren zu machen – z.B. auch mit Kindern, weil die Lärmbelästigung nicht besonders hoch werden dürfte.

Finde deine Unterkunft mit Reiseuhu

Eine große Auswahl an Unterkünften findet ihr in meiner Suchmaschine. Ferienhäuser sowie Hotels und Mietwagen sind auf diese Weise ganz schnell und unkompliziert buchbar.

Wie von A nach B auf Mallorca?

Gute Nachrichten für alle, die entweder keinen Führerschein haben oder einfach im Urlaub nicht Mietwagen fahren wollen. Auf Mallorca gibt es ein gut ausgebautes Netz von Bussen, ein paar Bahnverbindungen gibt es auch. Auf jeden Fall kommt ihr supergut von A nach B.
 
Wenn ihr eine bestimmte Verbindung nachschauen wollt, solltet ihr euch beim TiB – Transport públic Mallorca – informieren. Dort findet ihr eine Karte des Streckennetzes, eine interaktive Karte, eine Suchmaschine sowie eine Übersicht über die Linien, die Möglichkeiten für Touristen und den Aerotib. Der AeroTib verbindet zum einen Touristenorte miteinander, zum anderen natürlich die Städte und Dörfer mit dem Flughafen.
 
Mallorca Reiseführer Cala Ferrera Panorama
 
Für die Busse empfiehlt es sich, immer genug Kleingeld dabei zu haben. Außerdem – wenn ihr einen empfindlichen Magen habt – solltet ihr Reiseübelkeitstabletten in eurer Tasche haben, denn wenn es auf die schmalen und kurvigen Straßen geht, kann der Magen schonmal verrückt spielen, wenn die Gewohnheit fehlt.
 
In Palma gibt es den EMT – den Stadtbus. Der bringt euch nicht nur von Sehenswürdigkeiten zum Strand und wieder zurück, sondern ist auch gar nicht so teuer: 1,50 Euro kostet das Ticket. Wenn ihr länger auf Mallorca seid, könnt ihr von der App MobiPalma profitieren. Wenn ihr die wichtigsten Punkte der Stadt kompakt sehen wollt, eignet sich der Hop-on Hop-off Bus für eure Stadterkundungstour. Ihr könnt ein Tagesticket oder sogar ein Ticket für mehrere Tage erstehen.

Euer Urlaub auf Mallorca

Last Minute oder Frühbucher, Kultur oder Party, alleine, mit Familie oder Lieblingsmensch – Mallorca ist nicht umsonst ein superbeliebtes Reiseziel für alle, die gerne relaxen, feiern oder sich mit der Geschichte der Insel beschäftigen. Außerdem für alle, die endlich mal wieder Quality Time mit ihren Liebsten haben möchten.
 
Ich wünsche euch eine tolle, erholsame, sonnige Zeit auf Mallorca!

Was Reiseuhu noch zu bieten hat

Das ist noch nicht alles: mit meiner Reiseuhu App könnt ihr euch informieren lassen, wenn Mallorca Deals verfügbar sind, oder sonstige tolle Ziele, die ihr unbedingt bereisen wollt. Die App ist sowohl für iOs als auch für Android verfügbar.
 
Regelmäßig veröffentliche ich neue Deals für euch. Auf meinem Blog gibt es außerdem Infos für sämtliche Reiseziele. Lasst euch inspirieren!

 

 

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