New York Reise Panorama

Der Big Apple – ein Reiseführer für eure New York Reise

Hey liebe UHUs,

habt ihr Bock auf die Megametropole an der Ostküste der USA? Die Rede ist von New York City. Aufregender als der Big Apple kann eine Stadt wahrscheinlich kaum sein – Strand, Wolkenkratzer, Wirtschaft, Kultur und Musicals. Und wohl kaum eine Stadt wurde schon so oft besungen wie gerade diese. Wollt ihr mit mir die tolle Metropole erobern? Dann schnallt euch an – los geht eure New York Reise!

Aktuelle New York Urlaubsangebote

Inhalt

Alles über New York

Zunächst ein paar Infos: mit 18,9 Millionen Einwohnern ist New York wirklich gut bevölkert und die Stadt ist – fantastischerweise – ein kultureller Melting Pot. Denn zu den Stadtvierteln gehören neben dem Financial District und Broadway auch Little Italy und Chinatown. Außerdem ist New York das Wirtschafts- und Kulturzentrum der USA. 500 Galerien, 200 Museen, 150 Theater 18000 Restaurants, 50 Millionen Besucher pro Jahr, 12 Millionen davon aus dem Ausland – das ist New York in Zahlen. Fünf Stadtbezirke, fast 400 Jahre Stadtgeschichte.

Die New Yorker Stadtteile

New York setzt sich aus fünf großen Stadtteilen zusammen: aus der Insel Manhattan, aus Queens, der Bronx, Brooklyn und Staten Island. Manhattan besteht allerdings nicht nur aus der Insel Manhattan, sondern auch die Inseln Roosevelt Island, Belmont Island und Governors Island gehören zum beliebtesten Teil des Big Apple. Brooklyn liegt am westlichen Ende von Long Island, Queens im Westen von Long Island – dort befinden sich auch die zwei größten Flughäfen New Yorks, an denen auch Flieger aus Europa landen: John F. Kennedy Airport und La Guardia Airport. Die Bronx liegt als einziger Stadtviertel auf dem Festland und Staten Island liegt südwestlich von Manhattan. Per Brücke ist Staten Island mit Brooklyn verbunden. Von Manhattan aus geht die kostenlose Staten Island Ferry.

New York Reise Cabs

Klima und Wetter in New York

Wenn ihr eine New York Reise unternehmen wollt, solltet ihr wissen, wann die beste Reisezeit für New York ist. Denn es gibt mehr zu wissen, als dass es im Sommer warm und im Winter kalt ist.

Temperaturen in New York

Rund ums Jahr sind es in new York City 12,5°C, aber ungleich auf die Jahreszeiten verteilt. So gibt es im Januar und Februar Temperaturen zwischen -4 und 3 °C, im März wird es freundlicher mit 1 bis 9 °C, Frühling kündigt sich im April an mit 6 bis 15°C, bis er im Mai mit 11 bis 20°C wirklich da ist. Im Sommer schnellen die Temperaturen in Höhen von bis zu 30°C, im September sind es durchschnittlich noch angenehme 16 bis 24°C, bis sich im Oktober langsam aber sicher wieder der Herbst ankündigt mit um die 10°C. Im November und Dezember liegen die Temperaturen dann wieder bei -1 bis 9°C.

Regentage in New York

Im Jahr gibts in New York durchschnittlich 96,1 Regentage. Diese sind einigermaßen gleichmäßig auf die Monate verteilt. Zwischen November und März sind es tendenziell 7-9, während des Restes des Jahres 6-7.

Sehenswürdigkeiten und Gebäude

New York weist neben Restaurants, Museen, Theatern und Konzerthäusern auch eine beeindruckende Skyline auf. Wohl eine der meist fotografierten sogar. Bis zum Himmel erstrecken sich die phänomenalen Wolkenkratzer – und hinter jedem steckt eine Geschichte. Ich stelle euch die interessantesten Gebäude vor.

Die Freiheitsstatue – Lady Liberty

Das wohl berühmteste Geschenk der Welt erhebt sich auf Liberty Island – die Freiheitsstatue. Mit ihren 46,05 Metern – ohne den Sockel – scheint sie halb Manhattan zu überblicken. Die neoklassizistische Kolossalstatue wurde am 28.10.1886 feierlich eingeweiht und gehört mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO. Lady Liberty stellt übrigens die Göttin der Freiheit – Libertas – dar. Zu ihren Füßen liegen zerbrochene Ketten, eine vergoldete Fackel hält sie in der Hand, eine Tafel mit dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung – dem 4. Juli 1776. Der Eintritt für Liberty Island ist frei, allerdings sind die Fähren kostenpflichtig. Eine Rundfahrt über Ellis Island ist ebenfalls möglich.

Insidertipp: Die Tickets für die Krone von Lady Liberty sind teilweise sehr früh ausgebucht. Von daher solltet ihr online und möglichst früh nach Tickets gucken, wenn ihr den Ausblick über den Hudson River nicht verpassen wollt.

Das Empire State Building

Mit seinen 381 Metern Höhe überragt es die meisten Wolkenkratzer New Yorks. Bis 1972 war es sogar das höchste Gebäude der Welt, mit 102 Etagen im Art Déco Stil. Eröffnet wurde das 40,9 Millionen US-Dollar teure Empire State Building 1931, nachdem der Architekt William F. Lamb es entworfen hatte und 73 Aufzüge ziehen sich vom Erdgeschoss bis in die höheren Etagen. Besonders populär geworden sind die Fotos der pausierenden Arbeiter, die in luftiger Höhe auf einem Stahlträger sitzen. Und natürlich hat auch King Kong dem Gebäude noch mehr – soweit möglich – Bekanntheit verliehen, in „King Kong und die weiße Frau“ erklettert er die Spitze des Wolkenkratzers.

New York Reise Empire State Building

Die Beleuchtung des Empire State Buildings

Nachts ist das Empire State Building farbenprächtig beleuchtet und manche Farben haben dabei eine besondere Bedeutung. So steht rot-weiß zum Beispiel für US-Feiertage, an Weihnachten leuchtet es rot-grün, orange an Halloween, am Valentinstag rot, am St. Patrick’s Day in New York und am Earth Day grün, bei Heimspielen der Yankees im World-Series-Cup blau-weiß und anlässlich des Christopher Street Days erstrahlt es in pink. Nach dem Tod der Darstellern Fay Wray – bekannt aus King Kong – war das Empire State Building für 15 Minuten unbeleuchtet.

Die Nutzung des Empire State Buildings

Heute enthält es hauptsächlich Büroflächen, genutzt von Versicherungen, Agenturen und Kanzleien und es ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten New Yorks, denn von seinen zwei Besucherplattformen kann man nahezu die ganze Stadt überblicken. Die Plattformen befinden sich im 86. und im 102. Stock des Megagebäudes und können tagsüber und nachts besucht werden.

Funfact: Jährlich findet im Empire State Building der sogenannte „Run Up“ statt. Das ist ein Treppenstufen-Wettrennen, bei dem Läufer und Läuferinnen vom Erdgeschoss bis zum 86. Stock laufen. Dabei überwinden sie 1576 Treppenstufen und 320 Höhenmeter. Der bisher älteste Finisher ist Chico Scimone, der mit 93 Jahren bei seiner 18. Teilnahme im Jahr 2005 49 Minuten und 19 Sekunden bis in den 86. Stock brauchte. Den Rekord hält der australische Rennfahrer Paul Crake mit wahnsinnigen 9 Minuten und 33 Sekunden.

Insidertipp: Mit dem New York City Pass kommt ihr sogar zweimal an einem Tag auf das Empire State Building – einmal am Tag und einmal nach Einbruch der Dunkelheit. Besonders zu zweit ist das ein ganz besonderer Moment.

Flatiron Building

Das wohl kurioseste Bauwerk ist das 1902 eröffnete Flatiron Building. Bei jeder Stadtrundfahrt fällt das Flatiron Building durch seine keilartige Form auf, was dann selbst für New York ziemlich ungewöhnlich ist. Die Idee dazu hatte der Architekt Daniel Hudson Burnham. Heute nutzen Verlage und Versicherungen das Gebäude als Sitz. Und auch, wenn ihr vielleicht gerade kein konkretes Bild vor Augen habt, habt ihr doch das Gebäude bestimmt schonmal gesehen: in Filmen wie Godzilla und Spiderman. Wenn ihr dieses Gebäude aufsuchen wollt, müsst ihr zur Ecke 23rd Street, Fifth Avenue und Broadway. Ihr solltet es bei eurer New York Reise auf keinen Fall verpassen.

New York Reise Flatiron Building

Woolworth Building

Der Herr Woolworth baute einst ein bescheidenes Haus – für 13,5 Millionen US-Dollar im neugotischen Stil. 1913 wurde das Prachtgebäude eröffnet und beeindruckt seitdem mit seinen 241,4 Meter Höhe, 57 Etagen und 34 Aufzügen. Entworfen wurde der Wolkenkratzer von Cass Gilbert und enthält heute Büroräume. Auch dieses Gebäude habt ihr bestimmt schon mal gesehen: in einem Woolworth-Markt hinter der Kasse. Physisch befindet es sich allerdings auf der Barclay Street Ecke Broadway.

Chrysler Building

In jedem Panorama erkennbar ist das Chrysler Building, durch seine charakteristischen, beleuchteten Dreiecke und dem spitz zulaufenden Dach. 319 Meter Höhe im Art Déco Stil sind ein Teil der Skyline. Der Eigentümer ist heute Abu Dhabi Investment Council und Tishman Speyer Properties. 34 Aufzüge, 77 Etagen und 15 Millionen Baukosten – das sind die Eckdaten dazu. Und ein Besuch des Chrylser Buildings lohnt sich auf jeden Fall, weil die Lobby zur Besichtigung öffentlich zugänglich ist. Für New York Reisende ein absoluter Hotspot.

Rockefeller Center

Das Rockefeller Center ist nicht nur ein Gebäude, sondern gleich ein ganzer Gebäudekomplex aus über 20 Bauten, davon sind 19 Hochhäuser. Und der Gebäudekomplex zieht sich über ganze drei Blocks – zwischen Fifth Avenue und Avenue of the Americas bzw. zwischen West 47th Street und West 52nd Street.

Das Comcast Building

Das höchste und wahrscheinlich bekannteste Gebäude ist das Comcast Building im Art Déco Stil – und zum Zeitpunkt der Entstehung galt es als eine ganz neue Idee zur modernen, urbanen Architektur. 1939 wurde es eröffnet und ist sagenhafte 259 Meter hoch und verfügt über 70 Stockwerke. Im 70. Stock befindet sich seit 2005 die Aussichtsplattform „Top of the Rocks“. Die Gebäude des Rockefeller Center sind eher scheibenförmig, was für ein tolles Licht in den Räumen sorgt. Das Comcast Building selbst ist das Hauptquartier von NBC und MSNBC. Hier entstehen Sendungen wie die NBC Nightley News, Tonight Show und Late Night with Seth Meyers.

Schon lange ist das Rockefeller Center ist eine bedeutende Touristenattraktion – auch wegen der Prometheus-Statue an der Lower Plaza, im Winter wegen dem Weihnachtsbaum von 23 bis 27 Metern, an dessen Spitze sich ein Swarovski-besetzter Stern befindet, wegen der Eislauffläche. Um das Rockefeller Center reihen sich Bars und Cafés.

New York Reise Rockefeller Center

Öffentliche Plätze in New York

Insgesamt ist ein Aufenthalt in New York nicht ganz billig  – auch, wenn es sich wirklich lohnt, diese Stadt zu besichtigen. Doch ein paar Plätze sind ganz kostenfrei zugänglich – glücklicherweise, denn die sind ganz schön beeindruckend.

Times Square

Der weltberühmte Times Square liegt auf der West 42nd Street und erstreckt sich bis zur West 47th Street, und kreuzt außerdem den Broadway und die 7th Avenue. Ein Foto dieses Platzes hat bestimmt jeder schon gesehen, denn selbst im Dunklen ist es auf dem Times Square taghell – durch die überdimensionalen Werbetafeln, auf denen neue Produkte vorgestellt und Musicaltrailer ausgespielt werden. In der Mitte des Platzes findet sich eine übergroße Treppe, die zum Verweilen einlädt. Der Times Square wird von Cafés, Fast-Food-Ketten und Souvenirläden ebenso gesäumt wie von Nobelrestaurants und Multiplexkinos.

Insidertipp: Ein besonderes Highlight ist der Times Square Ball an Silvester. Dabei handelt es sich um einen Zeitball, der seit 1907 jedes Jahr auf dem Dach des Gebäudes One Times Square 23 Meter an einer Stange heruntergelassen wird. Mittlerweile ist es eine wirkliche Zeremonie, genannt „Ball Drop“, die 60 Sekunden vor dem Jahreswechsel startet.

New York Reise Times Square

Broadway

Unter dem Broadway versteht man in New York sowohl einen Straßennamen als auch ein Viertel, während über die Grenzen der Stadt hinaus der Broadway als die Schmiede der berühmtesten Theater- und Musicalproduktionen gilt – der American Dream jedes Künstlers. Das Theaterviertel in Midtown Manhattan liegt zwischen der 41st und 53rd Street bzw. zwischen der 6th und 9th Avenue.

40 große Theater haben hier ihren Sitz und zahllose berühmte Filmstars begannen hier ihre Schauspielkarriere – zum Beispiel: Katharine Hepburn, Robert Redford, James Dean, Marlon Brando und Grace Kelly. Die beliebtesten Musicals weltweit traten von hier aus ihre Erfolgsreise an. So feierte die Produktion „Der König der Löwen“ ihre Uraufführung, weitere Highlights am Broadway sind „Aladdin“, „Chicago“, „The Phantom of the Opera“ und zahllose mehr. Wenn ihr schonmal in New York seid, solltet ihr unbedingt mal das Theaterprogramm des Broadway studieren – und vielleicht eine echte Broadway-Aufführung erleben.

Grand Central Terminal

Noch eine Sehenswürdigkeit, die gratis ist. Hierbei handelt es sich um einen großen, prachtvollen Knotenpunktbahnhof im Beaux-Arts-Stil. 67 Gleise wurden hier verlegt und garantieren eine gute Anbindung an Regional- und Fernzüge sowie die Subway. Am interessantesten ist die großartige Halle mit ihren Leuchtern sowie die Einkaufsgassen, die von ihr abzweigen. Außerdem könnt ihr euch vielleicht für einen Moment davonträumen und im Film landen, denn diese Halle war schon Kulisse für Serien und Filme wie Gossip Girl, Armageddon, Ghostbusters und Quantico.

New York Reise Grand Central Station

FunFact: Das Waldorf Astoria hat sogar einen eigenen Bahnsteig  – die Nummer 61 – im Grand Central Terminal. Unter anderem Franklin D. Roosevelt fuhr von hier bereits ab. Und vielleicht auch ihr, bei eurer New York Reise?

Die Brooklyn Bridge

Wer in New York ist, muss einmal über die Brooklyn Bridge flanieren. Wie der Name schon andeutet, verbindet sie die Insel Manhattan mit dem Stadtteil Brooklyn. Sie ist eine der ältesten Hängebrücken New York und ein Wahrzeichen der Stadt New York. Es gibt eine sechsspurige Etage für Autos und darüber einen breiten Rad- und Fußweg.  Die Bauzeit betrug sagenhafte 13 Jahre und die Kosten 15,2 Millionen US-Dollar. Und auch dieser Ort war schon Drehort für die verschiedensten Produktionen. So entscheidet sich hier die Beziehung von Miranda und Steve in Sex and the City, die Brücke spielt ebenso eine Hauptrolle in Saturday Night Fever, und natürlich war auch Godzilla schon auf der Brooklyn Bridge.

Am Fuße der Brücke liegt am East River der Brooklyn Bridge Park, in dem sich Sportler austoben können, Spaziergänger spazieren gehen, und Faulenzer faulenzen.

 New York Reise Brooklyn Bridge ganz nah

Ground Zero

Der ein oder andere erinnert sich vermutlich noch viel zu gut an einen der dunkelsten Tage der New Yorker Stadtgeschichte und der amerikanischen Nationalgeschichte. An den 11. September 2001, an dem vier koordinierte Flugzeugentführungen in  Selbstmordattentate auf wichtige Gebäude in Amerika mündeten – unter anderem trafen zwei der Flugzeuge das World Trade Center im Financial District in Lower Manhattan. Die Zwillingstürme prägten bis dato mit ihren 110 Stockwerken und 417 bzw. 415 Metern Höhe die Skyline der Stadt. In der Folge der Attentate stürzten sie vollständig ein.

Die Gedenkstätte

Dort, wo sich die Zwillingstürme befanden, findet ihr heute, quasi als „Fußabdrücke“, zwei große Wasserbassins. Diese sind mit einer Kupferumrandung versehen, in die die Namen der 2983 Menschen geprägt sind, die am 11. September 2001 sowie am 26. Februar 1993 bei einem Bombenanschlag ums Leben kamen. Sowohl die Opfer in den entführten Flugzeugen als auch die in den Twin Towers als auch die im Pentagon sind hier aufgeführt. Ein Museum wurde ebenfalls eröffnet.

Euer Besuch der Gedenkstätte

Wenn ihr dort seid, bitte denkt daran, dass es sich hier um eine Gedenkstätte handelt an einem Ort, an dem viele Menschen gelitten haben und schließlich den Tod fanden, und verhaltet euch entsprechend.

UN-Hauptqartier

Einen Besuch wert ist auch das UN-Hauptquartier an der United Nations Plaza im Osten Manhattans. Dieser wiederum liegt auf der Verlängerung der East 44th Street zwischen der 1st und 2nd Avenue.

Battery Park

Der Battery Park ist deshalb etwas Besonderes, weil er einer der ältesten New Yorker Parks ist. Genau an dieser Stelle sollen die ersten holländischen Siedler angelegt haben, als sie das damalige New Amsterdam gründeten. Lange bevor die Flüchtlings- und Einwanderungsströme auf Ellis Island strandeten. In unmittelbarer Nähe zum Park liegt die Anlegestelle der kostenlosen Staten Island Ferry. Ebenfalls angrenzend an den Park liegt das empfehlenswerte Museum of Jewish Heritage.

Insidertipp: Einen Sundowner könnt ihr im Pier A Harbour House nehmen – mit Ausblick auf Hudson River und FreiheitsstatueBiergarten, offene Terrasse, Restaurant und Bar stehen euch zur Verfügung.

Roosevelt Island

Ihr wollt einmal über New York City schweben? Auf dem Weg nach Roosevelt Island ist das möglich – zumindest ein paar Minuten lang per Tramway. Rund 60 Hektar groß und 2170 Meter lang liegt die Insel im East River zwischen den Stadtteilen Manhattan und Queens. Ursprünglich beherbergte Roosevelt Island Krankenstationen und Strafanstalten, heute befinden sich hier ein Demonstrationskraftwerk zur Erzeugung von Elektrizität aus der Gezeitenströmung, ein Park und eine entstehende Graduiertenschule. Vom Ufer aus hat man eine tolle Perspektive auf die Stadt. Mit der Subway könnt ihr von hier aus nach Queens fahren.

InsiderTipp Highline

Seid ihr schon mal auf einer Hochbahntrasse spazieren gegangen? Im Allgemeinen würde ich – der Reiseuhu – euch nicht dazu raten, doch in New York gibt es den High Line Park, und der ist ein wirklich toller Spazierweg kreuz und quer durch den Meatpacking District.

Von der Gansevoort Street zieht er sich bis zur 34th Street zwischen 10th und 11th Avenue. Urban Gardening ganz neu gedacht und im Dunklen wunderschön beleuchtet. Von der Highline aus kann man die teils verrückte teils schicke Architektur New Yorks besonders gut bewundern, Street Art ziert den ein oder anderen Abschnitt des Weges. Und immer wieder überquert ihr die Schluchten des Straßennetzes.

High Line Park New York Reise

Auf den Spuren von Carrie und Co.

Ihr liebt Sex and the City, How I met your mother und Gossip Girl? Dann begebt euch auf die Spuren eurer Lieblingscharaktere.

Sex and the City

Carrie Bradshaw, die witzige Kolumnistin und Protagonistin der beliebten Serie wohnt laut Drehbuch an der Upper East Side, genaue Adresse 245 East 73rd Street. Das ist eine inexistente Adresse. In 66 Perry Street findet ihr allerdings die Stufen, die Carries Welt bedeuten, auf der Beziehungen beginnen und ende, Lügen aufgedeckt und Gespräche geführt werden.

Ihren wöchentlichen Brunch halten Carrie und ihre Freundinnen ganz in der Nähe in der Magnolia Bakery auf der Bleeckerstreet ab. Auch Samantha, Charlotte und Miranda haben erfundene Adressen. Real sind jedoch die Adressen von Manolo Blahnik und Prada. Sex-Kolumnistin Carrie trifft ihre spätere Liebe Mr. Big bei der Eröffnung des Pan Asian Restaurants Tao in der 42 East 58th Street. Carries 30. Geburtstag wird im Il Cantinori an der 32 East 10th Street gefeiert. Nach einigen Long Island Ice Teas finden sich die Freundinnen an einem Abend auf der Staten Island Fähre wieder. Und die Hochzeit von Carrie und Mr. Big hätte in der New York Public Library stattfinden sollen, wenn nicht…..ich spoilere jetzt mal nicht.

Natürlich könnt ihr auch an einer New York Filmtour teilnehmen, bei der ihr zu über 40 Drehorten gebracht werdet.

Gossip Girl

Die Serie startet mit der sich zum Ende neigenden Schulzeit der Serienhelden, das Museum of the City of New York dient der Serie als Kulisse für den Eingangsbereich der Constance Billard School for girls und St. Jude School for boys. Serena van der Woodsen trifft nach ihrem Internatsaufenthalt an der Grand Central Station ein, während ihre Freundin Blair mit ihrem Gefolge die Plätze auf den Stufen der MET verteilt.
Gewissermaßen der Lebensmittelpunkt von Chuck Bass spielt sich am The New York Palace Hotel statt. Viele Unterredungen und Absprachen werden im Außenbereich des Hotels getroffen.

Das Humphrey Loft befindet sich nicht in Williamsburg wie in der Serie angedeutet, sondern unterhalb der Manhattan Bridge in Dumbo. Mit Dorota geht Blair regelmäßig Enten füttern im Park, gemeint ist an dem kleinen See The Pond im Central Park, wo Enten füttern allerdings verboten ist. Das Empire Hotel gibt es wirklich, allerdings ist es wohl kaum in der Leitung von Chuck. Das echte Empire findet ihr an der 44 West 63rd Street.

Zum Shoppen sind Blair und Serena regelmäßig in Nobelboutiquen auf der Fifth Avenue unterwegs. Und bei der Stardesignerin Vera Wang in der 158 Mercer Street probiert Blair ein Hochzeitskleid an. Die Studienorte von Nate, Blair, einsamer Junge und Serena sind ganz einfach zu finden. Die Uninamen sind echt. Und die beiden Unigelände liegen in der Stadt.

How I met your mother

Laser Tag kann man übrigens in Manhattan nicht spielen – Lasertagfan Barney müsste dafür eigentlich jedes Mal nach Staten Island fahren. Im American Museum of Natural History erfährt Ted, dass seine Protestfreindin, die sich mit ihm in Sachen „The Arcadian“ battelt, verheiratet ist und, dass sie gerne heimlich Sprachaufnahmen macht.

Auf dem Weg aufs Aussichtsdeck vom Empire State Building langweilt Ted seine Freunde und Katie mit architektonischen Details. À propos Architektur: am Grand Army Plaza ragt das 50-stöckige General Motors Building auf. In  „How I Met Your Mother“ befindet sich hier der Arbeitsplatz von Barney Stinson.

Ted und Marshall wohnen laut Drehbuch in Midtown, aber das Apartment befindet sich auf der Upper Westside, 75th and Amsterdam. Das Innere der Wohnung wurde allerdings im Studio aufgebaut.

Erinnert ihr euch an die Frau mit dem Trommelwirbel – sie arbeitet in der Buttercup Bakery und die gibt es wirklich. Wenn ihr die besten Cupcakes von New York wollt, solltet ihr sie aufsuchen: 2nd Avenue 52nd Street.

Bad News für alle, die gerne mal im MacLaren’s abhängen würden: diese Bar gibt es nicht. Allerdings haben die Serienschöpfer auch eine Lieblingsbar, einen Irish Pub in Midtown Manhattan mit Namen McGee’s Pub, wo tatsächlich echtes HIMYM-Feeling aufkommt. Inzwischen hängen dort auch Fotos von Ted und Co.und es gibt sogar spezielle How I Met Your Mother-Cocktails wie bspw. The Naked Man, Robin Sparkles, Daddy’s Home oder Pineapple Incident. Ihr wisst, um was es geht…

Museen und Co. in New York

New York verfügt nicht nur über zahllose Museen, sondern auch über sehr außergewöhnliche. Nahezu jedes erdenkliche Thema wird in einem der Museen behandelt. Ich zeige euch die wichtigsten und interessantesten Museen New Yorks – solche, die man gesehen haben sollte und solche, die einfach toll gemacht sind – oder beides.

Intrepid Sea-Air Space Museum

Amerika ist nicht nur eine wichtige Macht im internationalen Kontext, sondern hat auch eine patriotische Kultur. Dazu gehört der Stolz auf Navy und Army. Im Intrepid Sea-Air wird das Gefühl vermittelt, auf hoher See zu sein, Angst vor Bomben und Lebensweise an Bord. Alles ist auf einem riesigen Flugzeugträger untergebracht, was das Erlebnis noch authentischer macht. Interaktiv und medial aufbereitet ist der Besuch des Intrepid sehr intensiv bis schockierend. Wenn ihr euch einen New York City Pass zulegt, umgeht ihr eine längere Warteschlange, um ins Museum zu gelangen.

American Museum of Natural History

Millionen Jahre alte Dinosaurierknochen, ein Meteorit, ein lebensgroßer Blauwal – wer sich für derlei Ausstellungsstücke interessiert, sollte sich das Naturkundemuseum am Central Park West Ecke 79th Street ansehen. Ein eigenes Kino zeigt in 3-D die Geschichte des Lebens auf der Erde, Evolution von Meerestieren und Filme zum Thema Weltall – da könnt ihr wählen.

Schaufenster zeigen die unterschiedlichsten Tiere und Landschaften und in einem der Räume könnt ihr sogar den Knochen eines Dinosauriers berühren – ja wirklich – diesmal ist anfassen erlaubt. Von den anderen Exponaten sollte man sich jedoch fernhalten und sie aus Abstand bewundern, da sie ob ihrer Echtheit und ihres Alters zerbrechlich sind. Vielseitig und mit Liebe zum Detail wurde dieses Museum gestaltet und ein Besuch ist wirklich lohnenswert.

Metropolitan Museum of Art

Kunst in jeglicher Form findet ihr im MMA. Es ist das größte Kunstmuseum der USA und befindet sich an der Fifth Avenue Ecke 82nd Street. Seit 1870 beherbergt es Wechselausstellungen, Gemälde und Skulpturen aus sämtlichen Epochen und Kulturkreisen. Ägyptische, römische, islamische und amerikanische Kunst findet hier genauso ihren Platz wie mittelalterliche Kunst, europäische Malerei, Waffen und Rüstungen und asiatische Werke. Sucht euch aus, was euch interessiert oder kauft ein Ticket, das an mehreren Tagen gültig ist, um möglichst viel zu sehen. Denn das Museum ist mit rund 130.000 Quadratmetern wirklich riesig.

Das Guggenheim Museum

Weltbekannt – vermutlich wegen seiner außergewöhnlichen Bauweise – ist das Guggenheim Museum für moderne Kunst. Der spiralenförmige Rundweg führt bis fast unter die Decke des Museums, während auf dem Weg in Nischen und Räumen die Ausstellungsstücke internationaler Künstler präsentiert werden. Von Installationen über Skulpturen und Kurzfilmen ist alles dabei. Die Ausstellungen wechseln von Zeit zu Zeit, so dass sich bei mehreren New York Städtetrips sich auch mehrere Besuche im Guggenheim lohnen.

Ellis Island Immigration Museum

Wer sich auf den Weg zur Freiheitsstatue macht, sollte auch einen Aufenthalt auf Ellis Island und im Ellis Island Immigration Museum einplanen. Anhand zahlreicher Fotos und Berichte lässt sich nachempfinden, was rund 12 Millionen Menschen zwischen 1892 und 1954 nach Amerika trieb und auf die „Insel der Tränen und Hoffnung“ brachte.

Für manche bedeutete die Ankunft auf Ellis Island der Beginn eines neuen Lebens, für andere die Rückkehr ins alte Leben, das sie doch so dringend hatten verlassen wollen. Eine zweiminütige Befragung und eine ärztliche Untersuchung entschieden hier über das Schicksal der Einwanderwilligen. Begebt euch einfach auf die Spuren von Menschen jeder Herkunft und jeden Alters, die den Traum von Amerika hatten.

Feiertage und Events in New York

New York ist nicht nur eine Stadt der Museen und Konzerthäuser, Universitäten und Parks, sondern auch eine Stadt, in der viel gefeiert wird. Und die Feiertage könnten unterschiedlicher nicht sein – denn schließlich ist Amerika das Land der Einwanderer – und die haben ihre Feiertage mitgebracht. Ein Beitrag zu einer tollen, multikulturellen Society.

Das chinesische Neujahrsfest

Dieser asiatische Feiertage wird in der ganzen Welt gefeiert und fällt auf einen Neumond zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar. Neben China sind auch London, Singapur, New York, andere amerikanische Städte und Berlin Hochburgen für eine ordentliche Neujahrsfeier nach chinesischer Art.

Immer zum chinesischen Neujahrsfest gehören fulminante Umzüge und Shows. Zwischen Lafayette-, Worth-, Grand Street und East Broadway leben nahezu 150.000 Menschen mit asiatischen Wurzeln, die diesen Anlass für eine ordentliche Party nutzen. Besonders beliebt bei Zuschauern jeder Nationalität ist die farbenprächtige Parade mit Musikgruppen, Löwen- und Drachentänzern, Zauberern und Artisten. Wenn ihr also in diesem Zeitraum in New York sein solltet, nutzt die Chance, mit den Chinesen farbenreich und feiernd ins neue Jahr zu rutschen.

St. Patrick’s Day in New York

Nicht nur das chinesische Neujahrsfest hat Grenzen überwunden und mittlerweile Kultstatus. Auch der St. Patrick’s Day, an dem an den irischen Schutzheiligen Saint Patrick erinnert wird. Gefeiert wird jährlich am 17. März. Die älteste und größte St. Patrick’s Day Parade der Welt findet übrigens lustigerweise nicht in Irland statt – wie man erwarten könnte, sondern in New York. Die Stadt wird am St. Patrick’s Day in Nullkommanix zur riesigen Partymeile mit jede Menge Bier und ganz viel Essen.

Alle ziehen sich grün an und essen grüne Speisen, trinken grünes Bier und genießen grüne Bagel und Muffins! Auch das Empire State Building ist an diesem Tag im Feierrausch und leuchtet am Abend des St. Patrick’s Day grün über die Stadt.

New York Reise St. Patricks Day

Christopher Street Day

Die New Yorker Gay Pride ist die älteste weltweit. Seit 1970 findet diese jedes Jahr in  Greenwich Village – einem New Yorker Stadtteil – statt, mit dem Ziel, an den ersten Aufstand Homosexueller gegen die Polizeiwillkür 1969 zu erinnern. Mittlerweile ist die Parade Tradition.

Die Parade anlässlich dieses Christopher Street Day ist zur Tradition geworden – und mit durchschnittlich 500.000 Besuchern eine der größten Paraden in New York City. Sie zieht über die 5th Avenue (Höhe Madison Square Garden) bis zur Greenwich Street. Rund um die Parade, die übrigens für jeden kostenfrei zugänglich ist, gibt es viele Straßenfeste, wo ihr feiern könnt, bis der Arzt kommt.

Columbus Day

Die Geschichte von dem Entdecker, der auszog, um Indien entdecken, kennt vermutlich jeder. Der Columbus Day erinnert an den Tag, an dem Christoph Kolumbus aus Versehen Amerika entdeckte. Jedes Jahr am  Columbus Day gibt eine spektakuläre Parade in New York, die über die Fifth Avenue zieht.

Die Geschichte des Columbus Day

Zum ersten Mal fand die Parade im Jahr 1792 statt – exakt 300 Jahre nachdem Kolumbus das erste Mal einen Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt hatte. Wichtig zu wissen ist, dass Christoph Kolumbus Italiener war. Daher ist er auch eine besonders wichtige historische Figur für die Italoamerikaner.

Am 12. Oktober 1866 organisierte die italienische Gemeinde von New York eine Gedenkfeier und seitdem gibt es den Columbus Day. Schon seit über 150 Jahren findet der Columbus Day stets am zweiten Montag im Oktober statt. Damit ist der Zeitpunkt eingekreist, an dem Christoph Kolumbus zum ersten Mal Fuß betrat.

Der Columbus Day als Event

An der Columbus Day Parade nehmen jährlich um die 35.000 Menschen teil – Bands, Festwagen und Marinesoldaten prägen dabei maßgeblich das Bild. Die Parade ist eine echte Attraktion: rund eine Million Besucher sind jedes Jahr vor Ort und eine weitere Million schaut sich die Fernsehübertragung an.

Der Umzug startet auf der Fifth Avenue Ecke 44th Street und zieht von dort nach Norden bis zur 72nd Street. Der Startschuss fällt um 11:30 Uhr und ihr Ende findet die Parade um 15 Uhr.

Der Columbus Day ist in Amerika ein Feiertag – Behörden und Schulen sind geschlossen, und in New York ist an dem Tag viel los. Shoppen gehen solltet ihr vielleicht an einem anderen Tag. Und frühzeitig an der Route der Parade zu sein, lohnt sich auch. Freut euch auf einen Teil echt amerikanischer Kultur auf eurer New York Reise.

Macy’s Thanksgiving Day Parade

Kennt jemand von euch Macy’s? Macy’s ist ein gigantische Kaufhaus mit über 700 Filialen. Besonders bekannt ist das New Yorker Kaufhaus mit dreimal soviel Fläche wie das Berliner KaDeWe. Jedes Jahr führt der Konzern die Thanksgiving Day Parade durch. Gut eine Viertelmillion Menschen wohnen dieser Veranstaltung vor Ort bei, und natürlich sehen auch unzählige Menschen die Übertragung im Fernsehen. Jedes Jahr gegen Ende November wird das amerikanische Erntedankfest begangen und in New York fällt das besonders aufwändig und farbenprächtig aus: bunte Umzugswagen, Bands und Blaskapellen, Cheerleadergruppen und Tanzformationen verwandeln die Straßen New Yorks in einen bunten Wirbelwind.

Erstmals fand die Veranstaltung 1924 statt – also vor fast 100 Jahren. 1947 wurde die Parade in dem Film „Das Wunder von Manhattan“ erwähnt und ist seitdem nicht mehr wegzudenken. Startpunkt ist die 77th Street Central Park West, von dort geht es südlich entlang des Central Parks und schließlich auf den Broadway. Die Parade endet an der 7th Avenue, 34th Street.

Typisch New York!

Wie jede Metropole hat auch New York seine liebenswerten oder auch essenswerten Spezialitäten. Ich stelle euch die besten Mahlzeiten und Co. inklusive Insidertipps vor.

Bagels, Pizza und Co.

Die beste Pizza von New York

New York ist die Heimat von Bagels, Pancakes, Cheesecake und Pizza Slices. Pizzastücke kriegt man in New York fast an jeder Straßenecke, und das meistens für ein bis zwei US-Dollar. Wenn ihr euch wundert, warum an der Theke Gewürze stehen – oftmals würzt ihr eure Pizza in New York selbst. Also nicht zu schnell den Pizzaladen verlassen und lieber nochmal zum Salzstreuer greifen. Ausgezeichnete Restaurants und exzellente Pizza findet ihr auch in Little Italy – wo auch sonst. Besonders gut esst ihr bei Lombardi’s in der Spring Street. Das Restaurant ist die älteste Pizzeria New Yorks. Die Inneneinrichtung hat sich seit der Eröffnung 1905 kaum verändert. Von daher solltet ihr euch Zeit für ein gemütliches Essen nehmen und das Flair genießen.

Beste New Yorker Bagels

Die wohl besten Bagel bekommt ihr im „Best Bagel Coffee“ an der 35th St, 225th West. Dort ist zwar immer viel los – aber das hat seinen Grund. Die Bagels sind vielfältig und fantastisch, und ihr esst, wo auch die waschechten New Yorker sich Bagels kaufen. Damit taucht ihr ein Stück weit ein in das New Yorker Leben.

New York Reise Balkon

Lebensverändernder Cheesecake in New York

Den besten Cheesecake gibt es bei Eileen – beziehungsweise in dem kleinen, familiären Laden Eileen’s special Cheesecake. Die Inhaberin Eileen bäckt seit über 40 Jahren aus Leidenschaft, zunächst nur bei sich zuhause bis sie schließlich ihr eigenes Geschäft eröffnete. Vermutlich ist es die Mischung aus Authentizität und hervorragender Backkunst, die so viele Menschen anzieht. Speisen könnt ihr am 17 Cleveland Place, ganz in der Nähe von Lombardi’s in Lower Manhattan.

Insgesamt ist New York ein unvergleichlicher Melting Pot und ihr findet thailändische, indische, deutsche und britische Restaurants ebenso wie Sushi, italienische und russische Restaurants.

Die besten Rooftop-Bars in New York

Was gibt es Besseres, als einen aufregenden Tag in New York auf einer Rooftop-Bar ausklingen zu lassen? Eben! Beachtet dabei 1. dass ihr am Eingang oft euren Personalausweis bzw. Reisepass zeigen müsst und 2. dass ihr für einen Drink über 21 Jahre alt sein müsst.

Die Sky Room-Bar

Die höchste Rooftop-Bar Manhattans befindet sich in 120 Meter Höhe auf dem Dach des Fairfield Inn and Suites by Marriott Times Square. Von hier bietet sich eine 360° Aussicht über New York. Jeden Donnerstag bis Freitag ist von 5 Uhr nachmittags bis 7 Uhr abends Happy Hour. New York ist echt nicht ganz billig, von daher ist es dann besonders angenehm, ein Bier für fünf Dollar zu bekommen. Genießt es!

Plunge Rooftop Bar & Lounge

Diese entspannte Rooftop Bar befindet sichauf dem Dach eines Hotels befindet. Glasfassaden und typische Lounge-Optik kombiniert mit chilliger Musik. Und den ein oder anderen Promi sieht man hier auch – schließlich liegt die Rooftop-Bar im beliebten Meatpacking District. Die Drinks und das Essen sind exzellent – das spiegeln leider die Preise wider. Aber wenn ihr schon eine New York Reise unternehmt…

The Heights Rooftop-Bar

Diese RooftopBar befindet sich auf dem Dach des Arlo NoMad-Hotel, zwei Blocks vom grandiosen Empire State Building entfernt und mit einem besonderen Special: die Bar hat einen Glasboden, von wo ihr gerade bis zum New Yorker Straßennetz schauen könnt. Tolle Fotos sind da natürlich drin! Die Bar bietet leichte Snacks und exzellente Cocktails für um die 15 Dollar, was für New York doch ganz ok ist.

Do’s and Don’ts in New York

Do…

    • not forget the tip! In New York sind die meisten Kellner und Kellnerinnen auf euer Trinkgeld angewiesen, weil sie davon leben. Bitte vergesst also nicht, den Service zu honorieren – finanziell.
    • be nice. Mit Freundlichkeit kommt man weiter – sogar in New York. Zwar sind die New Yorker als unfreundlich verschrien, aber Studien zeigten, dass New York eine der freundlichsten Metropolen der Welt ist.
    • stand on the right. On the right der Rolltreppe. Quasi rechts stehen, links gehen. Nicht schwer zu beachten und macht allen das Leben leichter.
    • open up. Öffnet euch für Erlebnisse und das Flair der Stadt. Auch Museen, die vielleicht auf den ersten Blick nicht euer Ding sind, können euch nachhaltig beeindrucken und euch einiges über die amerikanische Kultur erzählen.
    • check the calender. Nehmt an einem der grandiosen Feiertage wie CSD, St. Patrick’s oder dem chinesischen Neujahrsfest teil.
    • have fun!

 

Don’t…

  • stare at people. Anstarren ist unhöflich – nicht nur in New York. Auch, wenn da super viele unterschiedliche und spannende Menschen zu sehen sind.
  • be too touristy. Taschendiebe werden quasi eingeladen, wenn ihr nicht auf eure Kamera aufpasst oder zu sehr in den Reiseführer vertieft seid.  Und, wenn ihr einfach jemanden fragt, bekommt ihr vielleicht noch Tipps von echten New Yorkern. Insgesamt sollte man das klassische Touri-Outfit vermeiden. Weiße Socken in Sandalen, große Kameras, Bauchtaschen und „I love New York“ Artikel. Wertgegenstände bitte einfach invisibel verstauen und auch nah am Körper, bei aller Liebe zum Fotoapparat der Superlative – eine Größe kleiner tuts auch oder ein gutes Handy. Schmuck bitte einfach zuhause lassen, vor allem, wenn ihr in einsameren Gegenden unterwegs seid.
  • ask: Do you know what time it is?“. Schlicht und einfach: You got the time? Das versteht jeder Amerikaner.
  • play Hütchenspiel. Das ist schlicht und ergreifend Abzocke, die in vielen Städten an Touristen praktiziert wird. Hände weg!
  • go topless: FKK ist an den new Yorker Stränden verboten. Und daran solltet ihr euch halten, weil tatsächlich auch Patroullien präsent sind.

 

New Yorker Nahverkehr – Subway und Busse

Die besten Verkehrsmittel außer den eigenen Füßen sind Subway und Busse. Dafür kauft ihr eine MetroCard. Mit der U-Bahn kommt man ratzfatz von einem Ende der Stadt zum Andern. Busse sind super gut, um eine Avenue bis zu einem Zielpunkt herunterzufahren. Ein Einzelticket ist für gut 2,50$ zu haben, ein Wochenticket für die Metro kostet gut 30$. Die Karte kostet einen Dollar und  ist wieder aufladbar. Zum Eintritt ins Metrosystem muss sie durch ein Lesegerät gezogen werden.

New York Reise Subway

Mit der Zeit gewinnt man Übung darin und kann ganz lässig, wie die Einheimischen durch die Sperre laufen. Solltet ihr im Sommer in New York sein, solltet ihr einen Pullover dabei haben, denn New York hat ein eindeutiges Klimaanlagen-Problem. In den Stationen kann man teilweise fast nicht atmen vor Hitze, in der Bahn ist es dann aber wieder eiskalt. Ebenso verhält es sich in Malls und Museen. Für Stadtrundfahrten eignen sich aber auch Hop-on Hop-off-Busse. Da könnt ihr euch immer wieder Zeit nehmen, aussteigen und euch umschauen, bevor ihr den nächsten Hop-on Hop-off Bus nehmt.

An- und Einreise – Wie kommt ihr nach New York?

Einreise nach Amerika

Für die Einreise nach Amerika benötigt ihr einen Reisepass oder einen vorläufigen Reisepass mit Visum. Personalausweise sind für die Einreise nach Amerika nicht zugelassen. Grundsätzlich nehmen Deutsche Staatsangehörige am „Visa Waiver“ Programm  teil und können sich im Regelfall neunzig Tage ohne Visum in den USA aufhalten. Zur Einreise müsst ihr das ESTA-Programm durchlaufen. Das ist ein System für eine elektronische Einreiseerlaubnis für die Dauer von zwei Jahren. Wird euch dieses Dokument online bewilligt, sollte eurer Einreise nichts mehr im Wege stehen.

Anreise nach New York

In den meisten Fällen ist das Flugzeug das Mittel der Wahl. Von jedem größeren Flughafen in Deutschland gehen Flüge über den großen Teich bis in den Big Apple. Falls ihr umsteigen müsst, kann das zum Beispiel in Amsterdam und Paris sein. Und in New York kommt entweder am Flughafen La Guardia bzw. Newark oder am Airport John F. Kennedy an.

Vom JFK nach Manhattan

Um vom JFK nach Manhattan zu kommen, steigt ihr in den Air Train und fahrt bis Jamaica. Von dort nehmt ihr die blaue E-, die braune J- oder die Z-Linie bis ins Zentrum. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde und kostet 8$. Kürzer braucht ihr mit der Long Island Rail Road (LIRR). Die Fahrt dauert 35 Minuten und kostet zwischen 10 und 13$. Auch in diesem Fall fahrt ihr bis Jamaica und steigt dann in den LIRR.

New York reise Flugzeug

Von Newark nach New York

Vom Newark Airport könnt ihr kostenlos den Air Train Monorail zur Newark Liberty International Train Station nehmen und von dort mit dem Zug zur Newark Pennstation fahren.Von dort geht die Path U-Bahn. Mit der roten Linie könnt ihr bis zur Station am ehemaligen World Trade Center in Manhattan durchfahren. 15$ müsst ihr für die Fahrt zahlen.

Eure New York Reise

Ob Kurztrip nach New York oder längerer Aufenhalt – New York ist immer eine Reise wert. Wolkenkratzer und Co. – diese Stadt ist höchst lebendig und spannend, für jeden Geschmack sind die richtigen „Sights“, Events und Aktionen dabei. Wenn ihr noch das richtige Reiseschnäppchen für eure New York Reise sucht, dann seid ihr bei mir – dem Reiseuhu – genau richtig.

Die Reiseuhu App

Ich poste nicht nur jeden Tag aktuelle Reisedeals auf meiner Seite, sondern habe für euch sogar eine Reiseuhu App programmiert.

In dieser App könnt ihr bis zu fünf Reisealarme für euer Traumziel und Budget einstellen und werdet sofort per Push-Nachricht informiert, wenn ein passender Deal online ist. Die App ist natürlich sowohl für iOs als auch für Android erhältlich. Auf meinem Blog findet ihr außerdem wertvolle Tipps und Infos rund um die besten Reiseziele, Inseln, Freizeitparks und Wellnessoasen. Schaut vorbei und lasst euch inspirieren.

Ich wünsche euch eine tolle Zeit auf eurer New York Reise!

Anzeige

Schreibe einen Kommentar