Aktivurlaub in Italien

Urlaub für Naturfreunde – Wasserport, Radeln, Skifahren & Wandern

Alle, die im Urlaub nicht nur auf der faulen Haut liegen möchten, sondern auch ein wenig Sport treiben wollen, sind in Italien goldrichtig. Denn neben wundervollen Stränden und historischen Städten bietet Bella Italia nämlich auch eine Reihe an spaßigen Freizeitaktivitäten für alle Sportfanatiker.

Zu den beliebtesten Aktivitäten zählen Wandern, Skifahren, Fahrradfahren sowie alle Arten von Wassersport. Italien ist also ein wahres Paradies für leidenschaftliche Aktivurlauber. Im folgenden widmen wir uns den einzelnen Aktivitäten und finden heraus, was einen Aktivurlaub in Italien so besonders macht.

 

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der italienischen Zentrale für Tourismus ENIT.

Unbekannte Orte in Italien


Aktivurlaub in Italien im Überblick


Wandern in Italien

Wie kann man ein Land und seine Schönheit besser erkunden als zu Fuß? Glücklicherweise könnt ihr in Italien prima die Wanderschuhe schnüren und so die Regionen des Landes auf eigene Faust erkunden.

Wohin es gehen soll, ist ganz euch überlassen. Zu den beliebtesten Wandergebieten Italiens zählen zum Beispiel die Cinque Terre mit ihren ursprünglichen Dörfern, das pietmontesische Hügelland, die romantischen Weinberge in Umbrien oder auch die schroffen Klippen der Amalfiküste.

Wandern durch das Anzascatal in Piemont, Italien

Wandern durch das Anzascatal in Piemont, Italien

Für alle, die es ein wenig abenteuerlicher mögen, ist eine Vulkanwanderung zum Vesuv, Ätna, Stromboli oder zu einem der anderen italienischen Vulkane genau das Richtige. Einige Touren können in Eigenregie durchgeführt werden, für andere braucht es einen Bergführer.

Doch ihr müsst euch nicht nur auf das Festland beschränken, denn auch die Mittelmeerinseln Sizilien, Sardinien und Elba entpuppen sich als hervorragende Wandergebiete.

Aktivurlaub in Italien

Wanderweg am Vulkan Ätna auf Sizilien

Die Auswahl an Wandertouren reicht von leichten Spaziergängen über mittelschwere Streifzüge bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren mit bis zu 1.000 Höhenmetern. Damit locken Italiens Wandergebiete sowohl Gelegenheitswanderer und Familien als auch Genusswanderer und Profis.

Die Frühlings- und Herbstmonate sind übrigens wie gemacht für einen Wanderurlaub in Italien. Die Sonne scheint den Großteil der Zeit, aber es ist bei weitem nicht so heiß wie in den Sommermonaten. Vor allem den Juli und August solltet ihr wegen der Gefahr eines Hitzschlags meiden.

Wandern durch eine Zypressenallee in der Toskana, Italien

Wandern durch eine Zypressenallee in der Toskana, Italien

Skifahren in Italien

Die meisten verbinden Bella Italia wohl mit massenhaft Sonnenschein, traumhaften Stränden und azurblauem Meer. Doch vor allem der Norden des Landes ist für seine prachtvollen, schneereichen Berglandschaften bekannt. Wer auf der Sonnenseite der Alpen ein paar Pisten unsicher machen möchte, ist hier also an der richtigen Adresse.

Dabei ist ganz egal, ob ihr nach den steilsten und abenteuerlichsten Abfahrten sucht oder kleine, familiäre Skigebiete bevorzugt – Italien hat sie alle. Für wen Skifahren noch absolutes Neuland ist, der kann sich eine gemütliche Piste suchen und an seinem Können feilen. Aber auch Fortgeschrittene und Skiliebhaber finden die richtige Piste, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Skiresort Livigno bei Nacht, Italien

Skiresort Livigno bei Nacht, Italien

Insgesamt warten über 5.800 Kilometer schneebedeckte Pisten in Italien auf euch. Darunter auch das Matterhorn, Europas höchstes Skigebiet.

Doch das war noch längst nicht alles. Selbst auf Sizilien, wo man es am wenigsten erwarten würde, findet ihr unfassbar schöne Skigebiete zum austoben. An den Hängen des Vulkans Ätna liegt Italiens kleinstes Skigebiet samt Meerblick.

Sobald die Temperaturen sinken, locken außerdem beliebte Skiorte wie Livigno, Bormio oder Gröden Wintersportbegeisterte aus aller Welt in den Norden von Italien. Die Skier könnt ihr übrigens fast überall auch gegen ein Snowboard oder einen Schlitten eintauschen, um dann die Snowparks unsicher zu machen.

Skilift in Bormio, Italien

Skilift in Bormio, Italien

Fahrradfahren in Italien

Die landschaftliche Vielfalt Italiens ist gerade für Radfahrer besonders reizvoll. Routen entlang paradiesischer Sandstrände, sattgrüner Naturschutzgebiete und imposanter Gebirgsmassive laden zu abwechslungsreichen Touren ein.

Alle, die sich nach einer sportlichen Herausforderung sehnen, können sich die Bergwelten im Norden vorknöpfen, wohingegen im Landesinneren flachere Routen zum gemütlichen Radeln einladen.

Fahrradfahrer im Aquädukt Park, Italien

Fahrradfahrer im Aquädukt Park, Italien

Eine Fahrradreise in Italien kann also ganz unterschiedlich aussehen. In den Bergen des Trentino oder in den Abruzzen könnt ihr anspruchsvolle Bergrouten mit dem Mountainbike bewältigen.

In Emilia Romagna, den Marken oder in der Region Umbrien dominieren eher familienfreundliche, flache Flusslandschaften und weite, grüne Felder. Ideal für einen ausgiebigen Ausflug mit der ganzen Rasselbande.

Erkundet mit dem Zweirad die schönsten Regionen des Stiefellandes und freut euch über die landesweit gut ausgebauten Radwege. Zum fahrradfreundlichsten Ort in Italien wurde übrigens die oberitalienische Stadt Ferrara gekürt, was ihren Beinamen „Stadt der Fahrräder“ erklärt.

Straße und Fahrräder in Ferrara, Italien

Straße und Fahrräder in Ferrara, Italien

Die Monate April, Mai und Juni sowie September und Oktober eignen sich übrigens am besten für eine Fahrradtour durch Italien. In den Sommermonaten kann es schnell mal zu heiß werden und im Winter wird es schnell ungemütlich.

In Italien gelten übrigens einige Verhaltensregeln für Radfahrer, die ihr kennen solltet. Nach Einbruch der Dämmerung ist es zum Beispiel verpflichtend, eine reflektierende Warnweste zu tragen. Fahrradanhänger sind nur erlaubt, wenn sie zusammen mit dem Fahrrad eine Länge von drei Metern nicht überschreiten.

Der See in Bracciano, Latium, Italien

Der See in Bracciano, Latium, Italien

Wassersportaktivitäten in Italien

Alle, die nicht den ganzen Tag auf der Strandliege verbringen wollen, sondern sich ein bisschen Bewegung möchten, sollten jetzt die Ohren spitzen. Italien hat nämlich satte 8.000 Kilometer Küstenlänge samt Inseln, perfekte Voraussetzung also für jede nur erdenkliche Art von Wassersport.

Zum Beispiel könnt ihr euch an so gut wie jeder Küste oder an jedem See ein (Segel-)boot mieten und damit in See stechen. Die zahlreich angesiedelten Segelschulen versorgen euch zudem mit dem nötigen Equipment und Know-How.

Katamaran im La Maddalena-Archipel vor Sardinien

Katamaran im La Maddalena-Archipel vor Sardinien

Wer sich eher im Wasser statt auf dem Wasser wohlfühlt, kann sich ein Surfbrett unter die Arme klemmen und die perfekte Welle reiten. Mindestens ähnlich beliebte Wassersportarten in Italien sind Kitesurfing, Wasser- und Jetskifahren sowie Tauchen.

Immer mehr Menschen erfreuen sich auch am Kajakfahren in Italien. Ob an Meeresufern, auf Seen oder Flüssen, der turbulente Wasserspaß zieht jeden in seinen Bann. Für noch mehr Adrenalin sorgen die abenteuerlichen Varianten Canyoning und Rafting.

Am besten probiert ihr diese Wassersportaktivitäten natürlich im Sommer aus, wenn die Wassertemperaturen angenehm warm sind. Aber auch in den späten Frühlings-, sowie in den frühen Herbstmonaten ist das Wasser schon bzw. noch warm genug.

Der Lago di Campotosto in Abruzzen, Italien

Der Lago di Campotosto in Abruzzen, Italien

 

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Reiseziele: Italien

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Regina Tarasevic
Regina Tarasevic

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