Urlaub mit dem Hund – Tipps und Tricks für euren nächsten hundefreundlichen Urlaub

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Der Hund ist der beste Freund des Menschen. An dem Sprichwort ist in vielen Fällen eine ganze Menge dran. Nicht umsonst sind es doch gerade Hunde, die als Haustiere oftmals sogar zu einer Art Familienmitgliedern werden. Da ist es nur logisch, dass der geliebte Vierbeiner auch mit in den Urlaub kommen soll.
Ein gut geplanter Hundeurlaub
Natürlich, es gibt ausreichend Möglichkeiten, das tierische Familienmitglied in den Händen ausgebildeter oder zumindest bemühter Personen in der Heimat zu lassen. Von Verwandten oder Freunden, die den Hund aufnehmen und sich in der Urlaubszeit um das Tier kümmern bis zu mal mehr, mal weniger professionellen Hundepensionen, in denen euer Hund eine Rundumversorgung erhalten soll, die ihm die Zeit der Abwesenheit von Herrchen und Frauchen so einfach wie möglich gestalten soll. Aber seien wir ehrlich: Für Hundebesitzer ist ein Urlaub meistens nur dann ein Urlaub, wenn auch der geliebte Vierbeiner mit von der Partie ist.
Aus diesem Grund hat sich euer Reise-UHU einmal hingesetzt und die besten Ideen, Tipps und Tricks zum Thema Urlaub mit dem Hund für euch zusammengetragen. Damit der nächste Urlaub mit dem tierischen Familienmitglied auf jeden Fall ein voller Erfolg wird.

 

Urlaub mit Hund
 
Darauf solltet ihr achten

Wer einen Hundeurlaub plant, wird schnell feststellen, dass es eine Menge Punkte gibt, die beachtet werden wollen und müssen. Das fängt damit an, dass nicht jede Unterkunft auch Haustiere erlaubt. Verschiedene Hotels, Ferienhäuser, Jugendherbergen und Apartmenthäuser gestatten den Aufenthalt mit einem Hund nicht. Andere hingegen sind mit dem Besuch eines Vierbeiners einverstanden, lassen sich die Anwesenheit des Hundes allerdings bezahlen. Hier gibt es breit gefächerte Preisvorstellungen. Von einigen Euro pro Woche bis hin zu vier bis sechs Euro pro Nacht kann man da über die unterschiedlichsten Preisgestaltungen stolpern. Hier solltet ihr vorher genau nachschauen, was die Unterkunft zusammen mit den Nebenkosten für den Hund kostet. Vielleicht ist für einen dreiwöchigen Sommerurlaub eine Unterkunft mit einem leicht höheren Grundpreis aber einem deutlich niedrigeren Zusatzaufwand für das Haustier doch günstiger, als die auf den ersten Blick günstigste Unterkunft.

Doch bevor es an die Suche nach einer Unterkunft geht, muss das Ziel des Hundeurlaubs erst einmal stehen. Urlaub mit dem Hund bedeutet auch die Einschränkung, dass es gewisse Gegenden gibt, in denen man einfach weniger willkommen ist. So ist ein Urlaub mit dem Hund in weiten Teilen Südeuropas beispielsweise durchaus eine schwierige Angelegenheit. An den meisten Stränden in Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland sind Hunde verboten. Auch viele Hoteliers sind nicht gut auf Hunde zu sprechen. Da bleibt in solchen Regionen in der Regel nur das Unterkommen in einem Apartment. Und auch hier liest man meist, dass Hunde nicht erlaubt sind.

Zu Regionen, die grundsätzlich sehr hundefreundlich sind, kommen wir später noch in diesem Artikel. Auf jeden Fall sollte erst einmal geklärt werden, ob man mit dem Vierbeiner an dem geplanten Urlaubsort auch etwas unternehmen kann. Wenn es nämlich darauf hinausläuft, dass der Hund die meiste Zeit im Apartment bleiben muss, ist der Urlaub für den geliebten Vierbeiner mehr Stress als alles andere. Und genau das wird er seine Besitzer auch spüren lassen.

Und natürlich muss man sich Gedanken darüber machen, welche Art zu reisen und welche Entfernung, man dem Hund tatsächlich zumuten möchte. Reisen mit dem Flugzeug bedeuten für ein Haustier eine besondere Art von Stress. Mit einem leichten Beruhigungsmittel etwas ruhig gestellt wird der Hund in einer entsprechenden Hundebox im Frachtraum des Fliegers bis zum Zielflughafen transportiert, wo die Familie ihn wieder in Empfang nehmen kann. Es gibt nur wenige Hunde, denen diese Art zu Reisen wirklich nichts ausmacht. Bei längeren Autofahrten sollte man daran denken, ausreichend Zeit für Pausen einzuplanen. Ähnlich wie ein kleines Kind braucht auch ein Hund regelmäßig, am besten spätestens alle zwei Stunden, eine Pause mit etwas Bewegung. Vorteilhaft sind hier, ebenfalls wie bei kleinen Kindern, Nachtfahrten. Wenn der tierische Freund nicht zu nervös ist, besteht die Chance, dass er im Auto etwas schläft und man so die eine oder andere Pause auslassen kann.

 

Reisen mit dem Hund – diese Ziele sind absolut empfehlenswert

Wer das Reisen mit dem Hund gewohnt ist, wird mir zustimmen, wenn ich behaupte, dass es eine Vielzahl von interessanten Reisezielen gibt, die man bedenkenlos mit einem Vierbeiner im Gepäck ansteuern kann. Ich habe der Einfachheit und der Übersichtlichkeit halber die hier vorgestellten Ziele einmal in solche innerhalb Deutschlands und innerhalb Europas aufgeteilt. Natürlich erhebt diese Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dafür gibt es einfach zu viele Ziele, die infrage kommen würden. Aber vielleicht kann diese kleine Liste ja eine Inspiration für die nächsten Urlaubsplanungen sein.

 

Innerhalb Deutschlands

Wer mit einem Hund innerhalb Deutschlands verreisen möchte, hat in der Regel sehr wenig Probleme. In Deutschland ist das Reisen mit dem Hund eine gängige und allgemein anerkannte Form des Urlaubs, sodass es ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Ob Hotels, Ferienwohnungen oder ganze Ferienhäuser. Ihr werdet in nahezu jeder Gegend Unterkünfte finden, in denen ihr auch mit einem Hund unterkommen könnt. Und doch gibt es einige Gegenden, die besonders schön für einen Hundeurlaub sind.

 

– Die Deutsche Ostsee

Kaum eine Küstenregion in Europa ist so hundefreundlich wie die deutsche Ostsee. Von eigenen Hundestränden über eine Vielzahl von Unterkünften, die man auch mit einem Hund buchen kann, ohne dass sie übermäßig teurer werden, finden Hundehalter hier alles, was man für einen gelungenen Urlaub mit dem Hund benötigt.

– Die Deutsche Nordsee

Ähnliches, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt wie an der Ostsee, trifft auf die deutsche Nordsee zu. Auch hier findet man immer wieder Strandabschnitte, die man auch mit Hunden nutzen kann. Und auch die Suche nach Unterkünften gestaltet sich recht einfach. Auch in den Städten an Nord- und Ostsee sind Hunde willkommen, was man daran merkt, dass Hundehaltern relativ wenige Verbotsschilder begegnen.

– Wanderurlaub mit dem Hund

Was sich in Deutschland anbietet, sind Wanderurlaube mit dem Hund. Ob im Harz, in der Eifel oder in Bayern. Die Liste der Ziele, die für Wanderurlaube prädestiniert sind, ließe sich beliebig verlängern. Überall hier findet man schnell und problemlos Unterkünfte, die auch für Hunde geeignet sind. Und bei ausreichend Wanderwegen in der Umgebung gibt es auch keinerlei Probleme in Fragen der Freizeitgestaltung. Klar sollte dabei allerdings sein, dass man sich vor einem Urlaub in einem anderen Bundesland über die Gesetzgebung in Sachen Hundesicherheit in diesem Bundesland informiert. Wann Leinenpflicht und vielleicht sogar Maulkorbzwang besteht ist nämlich letztlich von Bundesland zu Bundesland anders geregelt.
 

Reisen mit dem Hund über die Grenzen Deutschlands hinaus

Auch außerhalb der Bundesrepublik gibt es Ecken, in denen Hunde willkommen sind. Hier seien ein Land und eine Region stellvertretend für verschiedene andere Ecken genannt:

– Die Niederlande

Egal, ob ihr an der holländischen Nordsee oder irgendwo im Inland Urlaub macht, ihr werdet immer genügend Unterkünfte für den Urlaub mit dem Hund finden. Allerdings gibt es gerade in den Küstenregionen eine kleine Einschränkung. In der Nebensaison sind eigentlich alle Nordseestrände in den Niederlanden auch für Hunde, ebenso wie für Pferde in der Regel, komplett frei zugänglich. Doch in der Hauptsaison, wenn es an den Stränden richtig voll wird und ein Handtuch neben dem anderen liegt, gibt es eine ganze Reihe von Ständen, an denen Hunde in dieser Zeit verboten sind. Ihr solltet euch also vorher informieren, ob es an dem Strandabschnitt, zu dem ihr möchtet, in der Hauptsaison ein temporäres Hundeverbot gibt, wenn ihr in dieser Zeit des Jahres reisen möchtet, oder müsst.

– Norditalien

In Norditalien, ob in Südtirol oder am Gardasee beispielsweise, sind Hunde durchaus willkommene Gäste, die sogar in Restaurants und in eine Vielzahl der vorhandenen Läden und Geschäfte mitgenommen werden dürfen. Im Süden Italien undenkbar. In Südtirol mehr noch als am Gardasee findet man hier doch kaum eine Unterkunft, die Hunde nicht zulässt. Am Gardasee halten sich solche Hotels und Ferienwohnungen, in denen Hunde untersagt sind und solche, in denen ihr mit eurem Vierbeiner wohnen könnt, die Waage. Vor allem am Gardasee solltet ihr vor dem Urlaub auch entsprechend im Internet recherchieren, welche Strandabschnitte am See für Hunde geeignet sind, damit es vor Ort dann keine Probleme gibt.

 

Kurzurlaub mit dem Hund – Ferienparks als perfekte Urlaubsalternative

Wer einen Kurzurlaub mit dem Hund plant, hat verschiedene Möglichkeiten diese Idee in die Tat umzusetzen. Städtereisen sind mit dem Vierbeiner eher schwierig. Auch Wellnessreisen kann man mit einem Hund nur bedingt realisieren. Was hingegen hervorragend geht, ist ein Aufenthalt in einem Center Parc oder einem Landal Greenpark. Denn beide Unternehmungen erlauben Hunde in ihren Bungalows. Für einen durchaus annehmbaren Aufpreis, der von Park zu Park variiert aber im Schnitt irgendwo bei knapp 16,00 € für eine komplette Woche liegt, kann der Hund das Ferienhaus mit nutzen und das, ohne das jemand darauf achtet, ob das Tier es sich auf dem Sofa oder im Bett bequem gemacht hat.

Ein Kurzurlaub mit dem Hund in einem dieser Parks bietet darüber hinaus den Vorteil, dass hier Natur, je nach Jahreszeit oftmals auch ein Strand und die Möglichkeit ein entsprechend hochwertiges Schwimmbad zu nutzen, in einem Angebot zusammengefasst sind.

Die einfachste Art und Weise einen Kurzurlaub mit dem Hund zu machen ist allerdings eine noch andere: Camping mit dem Hund ist die Erste Wahl für viele Hundebesitzer. Ob im eigenen Zelt oder im eigenen Wohnwagen oder Wohnmobil: Wer sich für einen Campingurlaub mit dem Hund entscheidet, muss bei der Unterkunft keine Einschränkungen hinnehmen. Die eigene Unterkunft immer an der Hand muss man sich nur nach den Campingplatzregeln für Hundehalter richten. Übrigens auch eine hervorragende Alternative, wenn der Urlaub etwas länger dauern soll.

Alles in allem kann man sagen, dass ein Hundeurlaub, egal ob es ein Kurzurlaub mit dem Hund sein soll oder ob ihr euren Sommerurlaub mit dem geliebten Vierbeiner verbringen wollt, einiger Planung bedarf. Am Ende aber doch ein voller Erfolg werden kann, wenn man einige wenige Punkte bei der Vorbereitung und der Auswahl des Zielortes beachtet.

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